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Bautzen

Budissa hofft auf Pokalsensation

Im Fußball-Landespokal trifft Regionalligist Budissa Bautzen am Mittwochabend auf Drittligist FSV Zwickau. Gelingt eine ähnliche Sensation wie vor sechs Jahren?

Budissa-Coach Petrik Sander (r.) setzt am Mittwochabend seine Hoffnungen im Pokal-Hit besonders auf Torjäger Tony Schmidt. © Torsten Zettl

Fußball-Landespokal. Im Stadion Müllerwiese wird am heutigen Mittwochabend das erste Halbfinale um den Fußball-Landespokal angepfiffen. Ab 19 Uhr stehen sich Regionalligist FSV Budissa Bautzen und Drittligist FSV Zwickau gegenüber. Das zweite Halbfinale bestreiten am 24. April der neunfache Cupsieger Chemnitzer FC und der 1. FC Lokomotive Leipzig.

Personell hat sich die Lage bei den Spreestädtern zum Glück entspannt. Kapitän Martin Hoßmang und Spielmacher Tony Schmidt sind mit von der Partie. Die beiden Leistungsträger fehlten vor wenigen Tagen im Punktspiel gegen Altglienicke (0:0) aufgrund von Gelbsperren.

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Auch wenn die Favoritenrolle natürlich den Zwickauern zugeschrieben werden muss, chancenlos sind die Budissen keineswegs. Zumindest Hoßmang sowie die Abwehrspieler Pavel Patka und Denny Krahl wissen, wie man die Westsachsen aus dem Pokal befördern kann. Am 18. Oktober 2013 waren die drei Routiniers schon dabei, als sich die Bautzener als Oberliga-Spitzenreiter gegen Zwickau, damals in der Regionalliga unterwegs, mit 4:2 nach Elfmeterschießen behaupteten. Auch Geschäftsführer Sven Johne und Sportchef Martin Kolan waren damals noch als Aktive am Ball. Für Budissa wäre es bei einem Weiterkommen der erste Finaleinzug, für die Zwickauer nach vier Endspiel-Niederlagen 2001, 2002, 2015 und 2016 bereits der fünfte.

„Wir müssen an uns glauben, zuschlagen, wenn Zwickau Fehler macht“, sagt Budissa-Coach Petrik Sander. Natürlich weiß der 58-Jährige auch um den finanziellen Aspekt. Im Vorjahr wurden den Landespokalsiegern für die Teilnahme an der ersten DFB-Pokalrunde immerhin 121.000 Euro überwiesen.