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Büchner-Autohaus im Görlitzer Norden will sich vergrößern

An der Nieskyer Straße sollen weitere Gebäude entstehen. Der Stadtrat hat den aktuellen Planungsstand abgesegnet.

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© Jens Trenkler

Rechts stehen die sogenannten Offroader – von der Straße aus gesehen. Links ist ein Parkplatz, in der Mitte steht das Autohaus selbst. So, wie sich das Autohaus Görlitz auf der Nieskyer Straße zurzeit präsentiert, soll es nicht bleiben. Um die wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundene räumliche Ausweitung des Betriebes, der zur Büchner-Gruppe gehört, zu gewährleisten, sei eine Erweiterung notwendig. So steht es in der Begründung des Bebauungsplanes, der jetzt im Görlitzer Stadtrat behandelt wurde. Allerdings war dies nur ein Zwischenschritt, noch kein grünes Licht für den Unternehmer. Die Stadträte gaben alle ihre Zustimmung, dass das Verfahren fortgeführt werden kann, indem nun die Pläne öffentlich ausgelegt werden.

Geplant sind drei Dinge, wie Stadtentwickler Hartmut Wilke erläutert: Zum einen soll auf der Fläche links vom Gebäude eine Erweiterungsoption geschaffen werden. Das heißt, dass hier möglicherweise ein weiteres Gebäude errichtet wird.

Zum Zweiten soll rechts neben dem Hauptgebäude – da wo momentan eine Zelthalle steht – eine Lagerhalle gebaut werden. Zum Dritten geht es um den sogenannten Offroad-Platz, den es schon gibt. Hier geht es noch um Ausgleich, erläutert Hartmut Wilke. „Wer in die Natur eingreift, ist verpflichtet, für Ausgleichsmaßnahmen zu sorgen. Und hier war einmal eine Kräuterwiese.“ Das eigentliche Verfahren dazu begann schon 2005, damals stimmte der Stadtrat bereits zu. Allerdings, so Wilke, reiche die Fläche auf dem Autohaus-Gelände nicht mehr aus für Ausgleichsmaßnahmen. Also müsse sich das Unternehmen eine andere suchen. „Wir haben schon eine Lösung im Blick“, sagt Wilke und betont noch einmal, dass man erst mitten im Verfahren sei. Er vermutet, dass dieses in einigen Monaten abgeschlossen sein wird – berücksichtigt man die Auslegungs- und Auswertungsfristen, die nun kommen. „Es dauert schon noch ein Weilchen, bis es hier Baurecht gibt“, sagt der Stadtplaner. Auch nächste Zwischenschritte im Stadtrat wird es geben. (SZ)