merken

Dresden

Bühlauer Baby starb an Atemstillstand

Im Prozess gegen die Mutter wird plädiert. Es gibt mehrere Theorien für die Todesursache.

© Fabian Schröder

Im Prozess gegen eine Mutter, die in der Silvesternacht 2017 in Bühlau ihr erst drei Wochen altes Baby getötet haben soll, ist an diesem Donnerstag mit den Plädoyers zu rechnen. Seit Ende Februar muss sich Brit S. (24) vor dem Landgericht Dresden unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Im April hat ein Sachverständiger Atemstillstand als Todesursache genannt. Das sei durch das Schütteln des Babys verursacht worden. Darauf deuteten die Verletzungen hin. Verteidiger Andreas Boine sagte jedoch, das Baby könnte bei der Geburt auch eine Sinusvenenthrombose erlitten haben, die nicht festgestellt wurde. Auch das wäre eine Erklärung für den Atemstillstand. Boine beantragte, einen Sachverständigen einzuschalten. Das lehnte das Gericht jedoch mit Verweis auf die Ausführungen des Gutachters vom April ab. Brit S. machte keine Angaben zu den Vorwürfen, hat jedoch gegenüber der Polizei ihre frühere Lebensgefährtin und Mitbewohnerin belastet. (SZ/lex)

Reppe & Partner Immobilien

Bietet Ihnen das komplette Rundum-sorglos-Paket für Ihr Immobilieneigentum.