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Bündnis „Dresden für alle“ protestiert wieder

Das Bündnis „Dresden für alle“ will auch am kommenden Montag wieder gegen das islamkritische „Pegida“-Bewegung demonstrieren, allerdings ohne Sternlauf.

© dpa

Dresden. Am Montag werden erneut mehrere Tausend Menschen in Dresden demonstrieren. Anlass ist der wöchentliche Marsch des asylkritischen Bündnisses „Pegida“. Die Organisatoren erwarten mehr als 10 000 Teilnehmer. Das Bündnis „Dresden für alle“ veranstaltet ab 17.30 Uhr aus Protest gegen „Pegida“ eine Kundgebung am Theaterplatz und rechnet ebenfalls mit mehreren Tausend Teilnehmern. Einen Sternlauf wie am vergangenen Montag soll es allerdings nicht geben. Außerdem startet eine Demonstration des Bündnisses „Dresden nazifrei“ um 16. 30 Uhr am Neustädter Bahnhof Richtung Altstadt.

Rückblick: Die Demos am 8. Dezember in Dresden

Während die asylkritische Pegida-Bewegung ihre Anhänger ab 18.30 Uhr in Dresden am Skaterpark an der Lingnerallee versammelte, hat das Bündnis "Dresden für alle" zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Zu dem geplanten Sternlauf, der an sechs verschiedenen Orten startete, kamen 9000 Teilnehmer.
Während die asylkritische Pegida-Bewegung ihre Anhänger ab 18.30 Uhr in Dresden am Skaterpark an der Lingnerallee versammelte, hat das Bündnis "Dresden für alle" zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Zu dem geplanten Sternlauf, der an sechs verschiedenen Orten startete, kamen 9000 Teilnehmer.
Auch Pegida mobilisierte erneut Tausende Menschen. Im Skaterpark versammelten sich etwa 10000 Teilnehmer zu einer Kundgebung. Es ging wie in den Vorwochen um die vermeintliche Überfremdung Deutschlands, gegen Islamismus und die deutsche Asylpolitik.
Auch Pegida mobilisierte erneut Tausende Menschen. Im Skaterpark versammelten sich etwa 10000 Teilnehmer zu einer Kundgebung. Es ging wie in den Vorwochen um die vermeintliche Überfremdung Deutschlands, gegen Islamismus und die deutsche Asylpolitik.
Bis auf zwei Zwischenfälle blieb es ruhig. Aus den Reihen der Pegida lösten sich am Ende der Kundgebung etwa 150 Teilnehmer und versuchten, sich den Gegendemonstranten auf dem Rathausplatz zu nähern. Es flog eine Rakete. Auch Böller explodierten. Mutmaßliche Böllerwerfer wurden identifiziert.
Bis auf zwei Zwischenfälle blieb es ruhig. Aus den Reihen der Pegida lösten sich am Ende der Kundgebung etwa 150 Teilnehmer und versuchten, sich den Gegendemonstranten auf dem Rathausplatz zu nähern. Es flog eine Rakete. Auch Böller explodierten. Mutmaßliche Böllerwerfer wurden identifiziert.
Den zweiten kleineren Zwischenfall gab es auf dem Gelände des Skaterparks. Dort versammelten sich die Pegida-Anhänger. TV-Moderator Tobi Schlegel verkleidete sich für einen Beitrag der Satiresendung "extra3" als Scheich. Sein Kamerateam wurde von Pegida-Anhängern angerempelt und bedrängt.
Den zweiten kleineren Zwischenfall gab es auf dem Gelände des Skaterparks. Dort versammelten sich die Pegida-Anhänger. TV-Moderator Tobi Schlegel verkleidete sich für einen Beitrag der Satiresendung "extra3" als Scheich. Sein Kamerateam wurde von Pegida-Anhängern angerempelt und bedrängt.
Die Demonstrationen wurden von einem großen Polizeiaufgebot abgesichert. Insgesamt waren 1200 Kräfte aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz.
Die Demonstrationen wurden von einem großen Polizeiaufgebot abgesichert. Insgesamt waren 1200 Kräfte aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz.
Aus sechs Richtungen starteten Teilnehmer des Sternmarsches, um gegen Pegida zu demonstrieren.
Aus sechs Richtungen starteten Teilnehmer des Sternmarsches, um gegen Pegida zu demonstrieren.
Überwiegend junge Menschen liefen mit.
Überwiegend junge Menschen liefen mit.
Die Botschaften der Pegida-Gegner.
Die Botschaften der Pegida-Gegner.
Der Sternmarsch war die erste groß angelegte Aktion der Gegner von Pegida.
Der Sternmarsch war die erste groß angelegte Aktion der Gegner von Pegida.
Die Pegida-Bewegung, die diesmal 10000 Teilnehmer versammelte, sah sich erstmals starkem öffentlichen Widerstand ausgesetzt.
Die Pegida-Bewegung, die diesmal 10000 Teilnehmer versammelte, sah sich erstmals starkem öffentlichen Widerstand ausgesetzt.

Die Polizei rechnet mit einer großen Dynamik und bereitet erneut einen Großeinsatz vor. Wie bereits am vergangenen Montag sollen weit über 1 000 Beamte verhindern, dass sich die gegnerischen Lager zu nahe kommen.

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Erstmals gibt es massenhaften Widerstand gegen das asylkritische Bündnis, das selbst auch deutlich mehr Zulauf hat.

Vergangenen Montag waren gut 9 000 Menschen dem Aufruf gefolgt und hatten vor dem Rathaus Flagge gegen Intoleranz und für eine weltoffene Stadt gezeigt. Das „Pegida“-Bündnis brachte zeitgleich ganz in der Nähe 10 000 Menschen auf die Straße. (lex/dpa)