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Bündnisgrüne wollen mitreden

Nachdem der Kreisverband 2014 nur einen Kandidaten stellte, hat er jetzt sechs Bewerber gefunden. Schafft es die Hälfte, gibt es eine weitere Ratsfraktion.

Die Bündnisgrünen haben mit sechs Kandidaten die Chance, eine neue Fraktion im Leisniger Stadtrat zu bilden. ©  dpa / Symbolbild

Leisnig. Der Stadtrat von Leisnig könnte in der nächsten Legislaturperiode – farblich betrachtet – etwas bunter werden. Dann nämlich, wenn die Bündnisgrünen mit an den Ratstisch kommen. Bisher sind dort die CDU, die Wählergemeinschaft Stadt und Land sowie die Linkspartei mit mehr als drei Mitgliedern und damit in Fraktionsstärke vertreten. Für die SPD sitzt im aktuellen Stadtrat nur Mario Böhme, der als Einzelkämpfer keine Fraktion bildet.

Die Bündnisgrünen haben mit sechs Kandidaten die Chance, eine neue Fraktion zu bilden, wenn es wenigstens drei ihrer Bewerber in den Stadtrat schaffen. „Wir wollen gern mitentscheiden“, sagt Marie Christin Anderfuhren. Sie meint, dass es gut für Leisnig sein könnte, wenn ein wenig Bewegung in die Runde der Abgeordneten kommt. 

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Für Bewegung in der Stadt hat Anderfuhren selbst schon gesorgt. Unter ihrer Leitung waren Leisniger über Monate auf der Suche nach Lösungen für alte, dem Verfall preisgegebene Häuser. Außerdem ist sie Initiatorin des grünen Stammtisches, der in Leisnig eine Müllsammelaktion organisiert und realisiert hat.

Die Bündnisgrünen

Der Kreisverband Mittelsachsen von Bündnis 90/Die Grünen hat für die Stadtratswahl in Leisnig am 26. Mai folgende Kandidaten aufgestellt: Marie Christin Anderfuhren, Jens Lübeck, Patricia Geyer, Martin Anderfuhren, Bettina Schruth und Angelika Rockmann.