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Bürger nutzen Geld von der Stadt

Radebeul stellt den Stadtteilen Budgets für kleinere Investitionen zur Verfügung. Diese finden rege Verwendung.

© Symbolbild/dpa

Von Julius Gürlich

Radebeul. Bei der Haushaltsplanung 2017 hat die Stadtratsfraktion der Freien Wähler die Stadtteilbudgets angestoßen, um Bürger bei kleinen Investitionen in ihren Stadtteilen stärker zu unterstützen. Diese ermöglichen jedem kleineren Stadtteil pro Jahr 2 000 Euro und den Zentrumsbereichen Ost sowie West jeweils 4 000 Euro für Initiativen in Anspruch zu nehmen, die der Heimatpflege und der Stadtteilverschönerung dienen. Das kann beinhalten, Veranstaltungen oder Feste durchzuführen, Flyer für ein Stadtteilfest herauszugeben oder Denkmale, Plätze und Straßen zu verschönern. Wer ein teureres Projekt umsetzen will, kann die Beiträge auch über maximal fünf Jahre ansparen.

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Die Stadtteilbudgets wurden jetzt bereits rege in Anspruch genommen, teilt Eva Schindler von den Freien Wählern mit. So wurden sie in Radebeul-West für ein geplantes Stadtteilfest in Niederlößnitz auf dem Rosa-Luxemburg-Platz und für die Gestaltung des Kindertages am 1. Juni verwendet. In Radebeul-Ost investiert man die Gelder der Stadt in eine weihnachtliche Veranstaltung, die am 4. Advent in und um die Paul-Grosse-Passage stattfinden soll. Die Lindenauer wollen von dem Geld für ihren Stadtteil zwei Sitzbänke aufstellen. In Serkowitz soll das Stadtteilbudget für ein Sommerfest genutzt werden. In Naundorf fließen die Mittel in die Vorbereitung und Durchführung des Schul- und Heimatfestes im Juni 2019 zum 875. Ortsjubiläum, das auch einen Festumzug einschließt.

„Es wird also in den Stadtteilen einiges passieren und genauso haben wir uns das vorgestellt“, sagt Schindler. Die Stadtteilbudgets sollen schließlich auch zum guten nachbarschaftlichen Zusammenleben beitragen. Nur aus Zitzschewig wurde das Budget bisher nicht beantragt. Für dort steht noch Geld zur Verfügung.