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Bürgerbeteiligung am Ferdinandplatz

Für die Planung des neuen Technischen Rathauses könnte das Verfahren am Königsufer Vorbild sein, sagt eine Initiative.

Von Kay Haufe

Wenn das Technische Rathaus am Ferdinandplatz gebaut wird, schließt sich nach Jahrzehnten eine der letzten innerstädtischen Lücken. Damit erwachse der Stadt die Aufgabe, in Bezug auf Form und Inhalt des Neubaus ein besonderes Maß an Sensibilität zu zeigen, schreibt die Bürgerinitiative Stadtbild DD. Es gelte, nicht nur architektonische Leitlinien vorzugeben, sondern es sei wichtig, die Bürger als Kooperationspartner im Planungsprozess mit ins Boot zu holen. Dies sei aus Sicht der Initiative notwendig, da aus Zeitmangel ein Generalunternehmer sowohl Planung als auch Bauleitung übernehmen soll.

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Die Pläne für den Neubau wurden bereits in Ortsbeiräten vorgestellt, über sie soll voraussichtlich noch im März der Stadtrat entscheiden. Die Vorabauswahl soll aus fünf Anbietern erfolgen. Für Detailfragen hatte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) eine Bürgerbeteiligung vorgeschlagen. Dies reicht Stadtbild DD aber nicht aus. Die eingereichten Planungsvorschläge müssten jetzt allen Dresdnern zugänglich gemacht werden. Von der Herangehensweise könnte das laufende Wettbewerbsverfahren zur Gestaltung des Königsufers auch für den Ferdinandplatz als Leitlinie dienen. Zudem dürfe es keine interne Vorab-Entscheidung vonseiten der Stadt geben oder eine institutionalisierte Jury, die einen modernistischen Entwurf erzwingt. Stadtbild DD hat einen eigenen Entwurf als Anregung zur Diksussion vorgelegt, der sich an der regionaltypischen Bauweise orientiert und von Patzschke-Architekten stammt.

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