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Bürgerdialog künftig einmal im Monat

Rund 200 Menschen diskutierten in der St.-Petrus-Gemeinde über Flüchtlinge. Mancher nutzte den Abend für seine eigenen Zwecke.

Miteinander statt übereinander reden: Am Mittwochabend fand der erste Strehlener Bürgerdialog in der St.-Petrus-Gemeinde in der Dohnaer Straße statt. Etwa 200 Besucher waren der Einladung gefolgt. Obwohl kein konkretes Thema vorgegeben war, ging es hauptsächlich um Flüchtlinge und Integration.

Vielleicht haben die vorab festgelegten strengen Verhaltensregeln dazu beigetragen, dass es deutlich gesitteter zuging, als bei so mancher Bürgerveranstaltung der letzten Monate. Zum Auftakt sprach die frühere Landespolitikerin Antje Hermenau. Die Ex-Grüne nutzte die Gelegenheit, für ihr neues Buch zu werben, das der Bürgerdialog-Organisator Christoph Hille verlegt. Geplant ist nun, den Dialog fortzusetzen. Einmal im Monat will man sich künftig treffen.

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Ob die Initiative „Strehlen für alle“ bei der nächsten Veranstaltung teilnimmt, ist unklar. Am Mittwoch hatten die Ehrenamtlichen abgesagt, weil ihrer Ansicht nach Hetzreden, ausländerfeindlichen und rechtsextremistischen Stellungnahmen ein Podium gegeben werde. Am Samstag organisiert die Initiative ein Willkommensfest für die Bewohner des Flüchtlingszeltes in der August-Bebel-Straße. Das Fest beginnt um 14 Uhr in der Christusgemeinde in der Elsa-Brändström-Straße 1. (SZ/two)