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Bürgerinitiativen vereint gegen Bahnlärm

Am Wochenende werden in den Briefkästen der Coswiger und einiger Radebeuler die Spendenbriefe der BI zu finden sein.

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© Symbolfoto/Arvid Müller

Coswig/Weinböhla. Dass der politische Druck beim Thema Bahnlärm so hoch ist, sei den Bürgerinitiativen zu verdanken, so Coswigs Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos). Er warb auf der Einwohnerversammlung für die Bürgerinitiative (BI) Bahnemission Elbtal, die gerade eine Spendenaktion startet. Am Wochenende werden in den Briefkästen der Coswiger und einiger Radebeuler die Spendenbriefe der BI zu finden sein. Die Weinböhlaer haben sie bereits erhalten. Darin werden sie um Unterstützung für die geplanten Aktionen vor der Bundestagswahl 2017 gebeten. Die BI will den Wahlkampf nutzen, um erneut auf den Bahnlärm aufmerksam zu machen. Dabei werden sie von der Bürgerinitiative Weinböhla (BIW) unterstützt. Deren Mitglieder haben bei der Verteilung der Spendenbriefe geholfen. „Wir sehen uns auch als aktiver Partner insbesondere bei der inhaltlichen Vorbereitung der vielfältigen Aktionen, die geplant sind“, sagt Elke Wällnitz von der Weinböhlaer Initiative. Denn auch in Weinböhla soll es im kommenden Jahr eine große Veranstaltung zum Thema Bahnlärm geben.

Unabhängig davon habe die BIW Kontakt zum Wahlkreisbüro von Bundesinnenminister Thomas de Maiziére aufgenommen, in der Hoffnung, von dieser Seite Unterstützung für die Aktivitäten zur Reduzierung von Verkehrslärm im Ort zu erhalten. (SZ/pz)