Teilen: merken

Stadtchef bekommt Auto mit Allrad

Beim neuen Dienstwagen bleibt sich der Stadtchef in der Marke treu. Im Gelände soll sich der neue Wagen gut schlagen.

© M 93/wikimedia Commons: CC BY-SA 3.0 DE

Strehla. Bald wird umgestiegen: Strehlas Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG) fährt ab dem Sommer einen Opel Mokka. Die Stadträte haben den Abschluss eines neuen Leasing-Vertrages vorige Woche gebilligt. Der unter anderem mit Navigationsgerät und Freisprechanlage ausgerüstete Mittelklasse-Wagen wird auch einen Allrad-Antrieb haben. Das sei wegen „zunehmender Häufigkeit von Naturkatastrophen“ und der „Weitläufigkeit des ländlichen Raums“ nötig, in dem sich der Stadtchef mit dem Wagen bewegt, so die Stadtverwaltung.

Symbolbild Anzeige
Anzeige

Von Actionfilm bis Comic

Erwartungsvolle Spannung. Der Vorhang öffnet sich. Dann laufen 13 Kurzfilme über Sachsen. Neugierige können hier die Filme schon online sehen.

In Sachen Automarke bleibt sich Strehlas Bürgermeister treu: Auch bisher war das Stadtoberhaupt mit einem Opel unterwegs, allerdings einem vom Typ Meriva. Die monatliche Leasingrate für den neuen Mokka beläuft sich nach Angaben des Rathauses auf 223 Euro. Sie ist damit annähernd sieben Euro teurer als die bisherige Rate für den Meriva. Der neue Wagen kommt wieder vom Strehlaer Autohaus Reckzeh, der Leasingvertrag läuft ab August für drei Jahre.

Ein neues Auto bekommt auch die Stadtverwaltung. Wie in den vergangenen Jahren wird es sich um einen VW Polo handeln, der künftig allerdings vier statt der bisherigen zwei Türen haben soll. Das soll unter anderem den Schülertransport erleichtern, für den das Fahrzeug eingesetzt wird. Mehr als 10 000 Kilometer darf das Auto im Jahr allerdings nicht fahren, legt der Vertrag mit dem Autohaus Hercher Gute Fahrt aus Riesa fest. Der neue Stadtverwaltungs-Flitzer wird ebenfalls ein Navi aufweisen – und bei einer monatlichen Leasingrate von gut 144 Euro ebenfalls sieben Euro im Monat teurer sein als der bisherige Rathaus-Polo. Der neue Kleinwagen soll ab Jahresmitte zum Einsatz kommen, der Leasingvertrag läuft auch hier 36 Monate.

Den Hinweis von Stadträten, die Fahrzeuge sofort zu bezahlen, statt sie zu finanzieren, wies das Rathaus zurück. Diesen Spielraum gebe der Strehlaer Haushalt nicht her, hieß es zur Begründung. (SZ/ewe)