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Bürgermeister-Bewerber müssen sich melden

Die Wahl des Gemeindechefs für die nächsten sieben Jahre rückt näher – und damit auch die Frist für mögliche Kandidaten. 

Symbolfoto © dpa

Zeithain. Niemand in der Region Resa wird dieses Jahr so häufig an die Wahlurne gebeten wie die Wahlberechtigten der Gemeinde Zeithain. Gleich vier Wahlen stehen ihnen dieses Jahr bevor. Neben ihren Stimmen für Kommunal-, Europa- und Landtagswahl müssen sie auch für einen Bürgermeister votieren. Am 16. Juni wird in Zeithain das Gemeindeoberhaupt gewählt. Sollte es im ersten Wahlgang zu keiner Entscheidung kommen, müssten die Bürger am 7. Juli noch einmal abstimmen.

Amtsinhaber Ralf Hänsel (parteilos) hofft indes auf seine Wiederwahl. Selbstverständlich sei er gespannt und auch etwas aufgeregt, hatte er bereits zu Jahresbeginn im Interview mit der SZ gesagt.

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Mindestens 60 Unterschriften

„Eine Wiederwahl ist noch einmal etwas ganz anderes als eine Neuwahl, da ich nun daran gemessen werde, was ich in meiner Amtszeit geleistet habe“, so Hänsel. Der 48-Jährige hatte sich bei der Bürgermeisterwahl 2012 in der Stichwahl mit rund 250 Stimmen Vorsprung gegen seinen Konkurrenten Dieter Wamser, der für die BIG antrat, durchgesetzt. Bei der kommenden Wahl hat Hänsel nach eigenen Angaben die Unterstützung aller aktuell im Gemeinderat vertretenen Parteien.

Wollen sich noch andere Kandidaten aufstellen lassen, müssen sie – wenn sie nicht von einer im Landtag vertretenen Partei aufgestellt werden – bis zum 11. April einen Wahlvorschlag einreichen. Der braucht mindestens 60 Unterschriften von Unterstützern, die im Gemeindegebiet wahlberechtigt sind. Jeder Wahlberechtigte kann nur für einen Wahlvorschlag eine solche Unterschrift leisten. Gibt er seine Unterstützung für mehrere Wahlvorschläge ab, sind alle Unterschriften ungültig. Wer einen Wahlvorschlag einreichen will, kann die nötigen Unterlagen in der Gemeindeverwaltung abholen. (SZ/ksh)