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Johannes Nitzsche ist neuer Bürgermeister von Oßling

Mit 53,3 Prozent der Stimmen gewinnt der 31-Jährige die Wahl. Zwei Drittel der Wahlberechtigten haben sich an der Abstimmung beteiligt.

Von Gert Schulze
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Johannes Nitzsche hat am Sonntag die Bürgermeisterwahl in Oßling für sich entschieden.
Johannes Nitzsche hat am Sonntag die Bürgermeisterwahl in Oßling für sich entschieden. © Matthias Schumann

Oßling. Johannes Nitzsche heißt der neue Bürgermeister von Oßling. Der 31-jährige siegte am Sonntag knapp vor seinem Mitbewerber, Thomas Perjak. 1.245 der 1.851 Wahlberechtigten haben sich an der Abstimmung beteiligt, 651 der Wähler – 53,3 Prozent – wollten Johannes Nitzsche für die nächsten sieben Jahre an der Spitze der Gemeinde sehen. Für Thomas Perjak haben sich 570 Wähler, das sind 46,7 Prozent der gültigen Stimmen, entschieden. 24 Wähler gaben ungültige Stimmen ab. Das Wahlergebnis ist vorläufig.

„Ich danke allen Wählern, die mir Ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich danke auch meinen treuen Weggefährten für die Unterstützung im Wahlkampf. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten“, sagt Johannes Nitzsche in einem ersten Statement zum Wahlausgang gegenüber der SZ. Gleichzeitig benennt er die wichtigste Aufgabe, die dem künftigen Gemeindeoberhaupt auf den Nähgeln brennt: „Das erste und wichtigste Projekt ist, den Haushalt der Gemeinde wieder zu stabilisieren.“ Die gegenwärtige Situation der Gemeinde ist angespannt, eine Haushaltssperre ist verhängt.

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Johannes Nitzsche, der für die Wählervereinigung „Bündnis Zukunft gestalten“ angetreten ist, sitzt bereits seit 2014 im Gemeinderat und auch im Ortschaftsrat von Oßling. Der studierte Maschinenbauer arbeitet derzeit als Ingenieur für Werksplanung. Er ist ledig und wohnt im Ort Oßling. Seit 14 Jahren ist er in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv.

Die Wahl war notwendig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber, Siegfried Gersdorf, in den Ruhestand geht. Er hatte bei der Wahl im Juni 2013 im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht. Er war für die Wählervereinigung Elstergrund Oßling ins Rennen gegangen. 

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