merken

Kamenz

Bürgermeisterkandidat nominiert

Großröhrsdorf wählt am 16. Juni ein neues Stadtoberhaupt. Der CDU-Stadtverband schickt wie erwartet den Hauptamtsleiter Stefan Schneider ins Rennen.

Stefan Schneider will neuer Bürgermeister von Großröhrsdorf werden. ©  privat

Großröhrsdorf. Die Mitglieder des CDU-Verbandes Region Pulsnitz-Großröhrsdorf nominierten jetzt einstimmig Stefan Schneider zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl der Stadt Großröhrsdorf am 16. Juni dieses Jahres. Er ist bisher einziger Kandidat für die Nachfolge von Amtsinhaberin Kerstin Ternes, die nach zwei Legislaturperioden nicht mehr antritt.

Stefan Schneider ist 41 Jahre alt. Er wohnt seit 2015 mit seiner Familie in Großröhrsdorf. Er stammt aus Niesky und nahm nach dem Abitur am Sportgymnasium Dresden das Studium der Betriebswissenschaft auf. Danach war er sieben Jahre in einer Steuerberatungsgesellschaft, dort auch für Kommunen, tätig. Er ist seit dem 1. Juli 2010 in der Stadtverwaltung Großröhrsdorf tätig, zunächst als Kämmerer und ab 2013 als Hauptamtsleiter. Mit der 2013 erfolgten Wahl zum Hauptamtsleiter nahm er ein Studium für Allgemeines Verwaltungsrecht und Verwaltungsbetriebswirtschaft an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) auf.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Auf dem Weg zum autonomen Fahren

Anschnallen und los: Der Volkswagen IQ.DRIVE kann die Sicherheit erhöhen und bietet viel Komfort beim Fahren – und das zu attraktiven Preisen.

Unterstützt von der FDP

Stefan Schneider möchte an die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgängerin anknüpfen, wie er sagt. Es gehe ihm darum, die Stadt durch Ausweisung von Bauflächen für Gewerbe und Wohnen weiter zu stärken und dabei darauf zu achten, dass sich die sozialen Bereiche gut mitentwickeln. Er verfolge auch das Ziel, die Ortsteile durch Übertragung von Kompetenzen, Rechten und Pflichten an die Ortschaftsräte zu mehr Eigenständigkeit zu befähigen.

Ehrenamtlich engagiert sich Herr Schneider insbesondere im Beirat des Handballclubs Rödertal. In gemeinsamer Absprache erhält die Kandidatur ebenfalls von der FDP-Stadtratsfraktion vollste Unterstützung. (SZ)