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Bürgerstiftung gegründet

Mehr Stifter und ein höheres Anfangsvermögen – der Start übertraf alle Erwartungen.

Von Udo Lemke

Meißen. Am Donnerstagabend ist im Logenhaus an der Hochuferstraße die Bürgerstiftung Meißen offiziell gegründet worden. „Es sind spontan Stifter dazu gekommen, wir haben jetzt 30, die erste Stiftungseinlage liegt bei rund 20 000 Euro“, erklärte Sprecherin Ina Heß. Ursprünglich war nur mit einem Anfangsvermögen von 10 000 Euro gerechnet worden. Auch dass rund 50 Meißener zur Gründungsveranstaltung, darunter zahlreiche jüngere, gekommen sind, war nicht erwartet worden. Nachdem der Stiftungszweck dargestellt worden ist, wurden die entsprechenden Verträge mit den Stiftern unterzeichnet.

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Größter Einzelstifter ist die Otto-und-Emma-Horn-Stiftung Meißen, die allein 10 000 Euro zum Anfangsvermögen beisteuerte. „Soweit Mittel zur Verfügung stehen, werden sie auch weiterhin der Bürgerstiftung zugutekommen“, erklärte der Verwalter der Hornschen Stiftung, Tom Lauerwald. Im Logenhaus anwesend war auch Winfried Ripp, der Geschäftsführer der Dresdner Bürgerstiftung. Diese wird weiter als Treuhänderin die Meißener Bürgerstiftung begleiten, denn diese „ist noch nicht rechtsfähig, wir sichern die Formalien nach außen ab“. Ripp war von der Stimmung der Gründungsveranstaltung begeistert: „Die Leute waren voller Energie und Zuversicht, sonst wird ja oft nur gemeckert.“ Ina Heß teilt diesen Eindruck: „Es gibt so viele Menschen in der Stadt, die sich engagieren wollen, dafür bietet die Bürgerstiftung eine neue Möglichkeit.“

Am Freitag hat diese die Bewerbungsunterlagen zum Ausbau der Jahnhalle zu einer Bewegungslandschaft abgegeben – das erste Projekt der Bürgerstiftung.