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Bürokratie schlägt Demokratie

Gerhard Käppler Oberfrauendorf schreibt zum Thema „Drama Zebrastreifen in Tharandt“: Gegen bürokratiegestützte Argumente hat der gemeine Bürger keine Chance. Die Demokratie im Alltag ist voll von der Bürokratie okkupiert.

Gerhard Käppler Oberfrauendorf schreibt zum Thema „Drama Zebrastreifen in Tharandt“:

Gegen bürokratiegestützte Argumente hat der gemeine Bürger keine Chance. Die Demokratie im Alltag ist voll von der Bürokratie okkupiert. Die Politiker meinen, alles bis ins Kleinste mit Gesetzen regeln zu müssen. Rechtssicherheit schaffen ist das Schlagwort. Tatsächlich wird das Denken und die Übernahme von Verantwortung vor Ort damit totgemacht. Die immer weniger Zuspruch findenden Politiker in den „großen“ Parteien denken, dass die Zuwendung zur AfD nur von der Flüchtlingsfrage, den Schulproblemen, der Rentensicherheit und anderen großen Feldern beeinflusst wird. Ich bin der Meinung, dass es vor allem auch die Summe der täglich zunehmenden bürokratischen Entscheidungen ist, die die Unzufriedenheit wachsen lässt. Demokratie herrscht nur am Wahltag. Dazwischen herrscht voll die Bürokratie, die sich als Demokratie tarnt.

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Konkret zum Zebrastreifen: Er ist wohl nach der „Ampel“ die sicherste Möglichkeit für Fußgänger, die Straße zu queren. Und dazu billiger. Warum Aufstellflächen, wenn der Fahrverkehr warten muss und nicht die Fußgänger? Die Lage genau an der abgehenden Nebenstraße scheint mir nicht problematisch, da abbiegewillige Fahrzeuge sowohl am Zebrastreifen als auch beim Einbiegen in die Nebenstraße auf Fußgänger Rücksicht nehmen müssen. Aus der Nebenstraße kann keiner kommen, weil: Einbahnstraße. Der Übergang sollte bleiben (wahrscheinlich ist er aber schon weg!). Aber wie gesagt: Bürokratie! Verhindert eigenes Denken und Verantwortung.