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Politik

Bundesbehörde zieht in den Osten

Die Bundeszentrale für politische Bildung will einen neuen Standort in Ostdeutschland aufbauen. Zwei Städte sind in der engeren Auswahl.

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung © Soeren Stache/dpa

Bonn/Halle/Cottbus. Die Bundeszentrale für politische Bildung will zusätzlich zu Bonn und Berlin einen Standort in Ostdeutschland einrichten. "Wir bekommen 58 zusätzliche Stellen, davon entfallen 11 Stellen auf einen neuen Fachbereich mit einem Standort in den östlichen Bundesländern, entweder in Cottbus oder in Halle", sagte Präsident Thomas Krüger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

"Dieser Fachbereich hat die Aufgabe, bundesweit Fragen politischer Bildung in den Sozialräumen zu behandeln, in denen Transformation stattfindet, in denen also keine Kohle mehr abgebaut wird, oder in ehemaligen Industrielandschaften wie Leuna, Halle oder Bitterfeld, die verwandelt werden müssen in Dienstleistungsregionen." 

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Die ostdeutsche Perspektive solle gestärkt werden, sagte Krüger. Die Bundeszentrale untersteht dem Bundesinnenministerium, das mehr staatliche Einrichtungen im Osten Deutschlands ansiedeln will. (dpa)

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