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Görlitz

Ein Besuch bei der Freundin mit Nachspiel

Die Bundespolizei erwischte drei Männer, für die es nun sehr teuer wird.

Polizeikontrolle.
Polizeikontrolle. © Marko Förster (Symbolbild)

Ein 27-jährige Pole wurde am Sonnabend gegen Mittag von Polizisten des Weißwasseraner Reviers in Bad Muskau angehalten. Die Beamten verständigten die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf, weil der Mann offenbar durch die Neiße von Polen nach Deutschland gelangt war und er obendrein keine Papiere mitführte.

Auf Nachfrage erklärte er, dass er seine in Bad Muskau lebende Freundin besuchen wolle, er aber angesichts der derzeitigen Situation um Corona und der Reisebeschränkungen einen kurzen Weg außerhalb der offiziellen Grenzübergänge suchte. Nun muss sich der Pole gleich wegen mehrerer Verstöße verantworten, teilt die Bundespolizeiinspektion in Ludwigsdorf mit. Der Tag endete für den Besucher aus dem polnischen Zary (Sorau) mit einem Platzverweis und einer Fahrt im Streifenwagen zur Görlitzer Stadtbrücke.

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Festgenommen und Geldstrafe beglichen

In Kodersdorf nahmen Bundespolizisten am Sonnabend einen 52-jährigen Weißrussen fest. Der Mann war wegen Erschleichens von Leistungen im November 2018 vom Amtsgericht Bruchsal zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Weil der Verurteilte darauf nicht reagierte, stellte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe vor wenigen Tagen einen Vollstreckungshaftbefehl aus und veranlasste, dass nach ihm gefahndet wurde. Die Fahndung kann nun eingestellt werden, nachdem der 52-Jährige 970 Euro zur Begleichung der Strafe an die Bundespolizei übergab.

Radfahrer hat zu tief ins Glas geschaut

Obwohl er offensichtlich zu tief ins Glas geschaut hatte, fuhr ein 20-Jähriger in der Nacht zum Sonntag mit dem Rad in Richtung Görlitz. Gegen 1.45 Uhr radelte er aus Ludwigsdorf kommend auf der Rothenburger Straße auf eine Streife der Bundespolizei zu, schildert diese. Allerdings in Schlangenlinien. Noch bevor die Beamten den Mann stoppen konnten, hielt dieser von selbst an und fragte freundlich: "Könnt ihr mich nach Hause bringen?", berichten die Beamten. Nach Hause wurde der Radler zwar nicht gebracht, dafür von Ordnungshütern der Landespolizei zum Polizeirevier Görlitz mitgenommen. Dort wurde später eine Blutentnahme durchgeführt, nachdem das Messgerät am Kontroll-Ort umgerechnet 1,8 Promille Atemalkohol angezeigt hatte.

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