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Görlitz

Bundespolizei deckt Schleusung auf

Zwei Rumänen werden bei Bernstadt festgenommen, vier Moldawier müssen zurück nach Polen.

Bundespolizisten kontrollieren hier bei Zittau.
Bundespolizisten kontrollieren hier bei Zittau. ©  Matthias Weber

Am Donnerstag nahmen Bundespolizisten zwei mutmaßliche rumänische Schleuser in Bernstadt auf dem Eigen fest. Außerdem nahmen die Beamten vier Moldauer  in Gewahrsam. Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei Blumberg (bei Berlin) hatten im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes gegen 16.30 Uhr einen VW Crafter mit moldauischen Kennzeichen in Bernstadt auf dem Eigen (Ortsteil Kemnitz) kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich neben dem 57-jährigen Fahrer und dem 35-jährigen Beifahrer aus Rumänien weitere vier moldauische Insassen zwischen 22 und 38 Jahren.

Bei dem rumänischen Fahrer und dem rumänischen Beifahrer handelt es sich um Vater und Sohn. Beide wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie besteht der Verdacht der Einschleusung der moldauischen Männer. Die beiden konnten nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro die Dienststelle verlassen. Hier dauern die Ermittlungen noch an.

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Die vier aus Moldawien stammenden Männer (22, 35, 38 und 39 Jahre) gaben zunächst an, dass es nach Frankreich gehen soll. Während der eingehenden Kontrolle ergaben sich hinreichende Widersprüche zum Zweck der Reise. Darüber hinaus fehlten den Herren die notwendigen finanziellen Mittel, um ohne Probleme "über die Runden" zu kommen. Aller Wahrscheinlichkeit nach hatten die moldauischen Staatsangehörigen die Absicht, sich dauerhaft im Schengen-Raum aufzuhalten und hier einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Auch hier werden weitere Ermittlungen folgen, insbesondere hinsichtlich der Arbeitgeber. Den moldauischen Männern ist angesichts des weggebrochenen Reiserechts die Weitereise verweigert worden. Es folgte die Zurückschiebung nach Polen. Gegen die Personen wurde Anzeige wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise erstattet.

Derartige Schwerpunkteinsätze werden seit geraumer Zeit im Grenzraum betrieben und werden auch zukünftig ein Garant für die Sicherheit in der Region sein. (SZ

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