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Bundespolizei entlarvt Afghanen

Zwei Menschen wollten am Flughafen Dresden in die Bundesrepublik einreisen. Sie besaßen zwar EU-Dokumente, aber keinerlei entsprechenden Sprachkenntnisse.

© Symbolfoto: dpa

Dresden. Die Bundespolizei hat gleich zwei unerlaubte Einreisen verhindert. Bereits am Freitagmorgen kontrollierten die Beamten am Flughafen in Klotzsche eine Frau, die mit einer Maschine aus Heraklion auf Kreta in Dresden angekommen war. Einer Meldung vom Montag zufolge legte die Dame zur Kontrolle einen französischen Reisepass vor. Da sie sehr nervös wirkte und zudem kein Wort französisch oder englisch verstand, schauten die Beamten genauer hin. Es stellte sich heraus, dass der Pass als gestohlen gemeldet war und es sich bei der Frau um eine 33-jährige Afghanin handelte.

Parallel dazu wurde ein Mann am Taxistand vor dem Flughafen kontrolliert. Er wies sich mit einer italienischen Identitätskarte aus und war ebenfalls mit dem Kreta-Flug angekommen. Ein Blick auf das Lichtbild des Ausweises genügte den Bundespolizisten: Der vor ihnen stehende Mann und der eigentliche Inhaber des Dokumentes waren nicht identisch. Bei dem Kontrollieren handelte es um einen 33-Jährigen, der ebenfalls afghanischer Staatsangehöriger ist. Der italienische Ausweis war als gestohlen gemeldet.

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Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung eingeleitet. (szo/mja)