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Pirna

Bundespolizei erwischt Fälscher zweimal

Vor zwei Jahren zeigte ein Mann einen gefälschten Führerschein bei einer Kontrolle auf der A17. Jetzt musste die Polizei die Strafe auch noch eintreiben. 

Symbolbild. © dpa

Kurioser Treffer der Bundespolizei auf der A17 bei Breitenau: Bei einer Kontrolle am Samstag nahmen die Beamten einen 23-jährigen Rumänen fest, der wegen Urkundenfälschung verurteilt worden war und nun gesucht wurde, weil er seine Geldstrafe bislang nicht vollständig bezahlt hat. Wie sich herausstellte, kannte die Polizei den Mann bereits. Bei einer Kontrolle im November 2017 ebenfalls auf der A17 hatte er einen gefälschten Führerschein gezeigt. Das führte zu der Verurteilung wegen Urkundenfälschung.

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Nun hatte der junge Mann die Wahl: entweder für 39 Tage ins Gefängnis gehen oder die restlichen 390 Euro bezahlen. Er entschied sich für Letzteres. Ob der 23-Jährige diesmal einen echten Führerschein dabei hatte, hat die Polizei nicht mitgeteilt. 

Am Sonntag griffen die Beamten bei ihren Kontrollen auf der A17 zwei weitere mit Haftbefehl gesuchte Personen auf. Ein 31-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, der wegen Diebstahls verurteilt wurde, konnte die noch offene Geldstrafe von 900 Euro direkt vor Ort begleichen und seine Fahrt anschließend fortsetzen.

Bei der Überprüfung eines 23-jährigen Rumänen stellte sich wiederum heraus, dass dieser wegen versuchten Betruges verteilt wurde. Da er die vom Gericht auferlegte Geldstrafe von 1200 Euro nicht bezahlen konnte, drohte ihm eine 40-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis. Dank der finanziellen Unterstützung eines Familienangehörigen, der die noch offene Summe bei einer anderen Polizeidienststelle einzahlte, blieb dem 23-Jährigen ein Aufenthalt im Gefängnis erspart und er konnte seine Reise fortsetzen. (SZ)

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