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Bundespolizei nimmt Schleuser fest

Beamte fassten zudem untergetauchte Kriminelle und verhinderten mehrere illegale Einreisen nach Deutschland.

Hochbetrieb herrscht im Polizeigewahrsam und den Diensträumen der Bundespolizei in Altenberg. Vergangene Woche wurden innerhalb von 72 Stunden 33 Personen aus Serbien und Mazedonien in Gewahrsam genommen. Sie waren unerlaubt eingereist (SZ berichtete). Und die Fahnder verbuchten weitere Erfolge, berichtet der stellvertretende Inspektionsleiter Sven Jendrossek.

In der Nacht zum Mittwoch hatten sie einen Kleintransporter vom Balkan im Visier. Erneut stellten sie zehn Personen aus Serbien fest, die unerlaubt nach Deutschland einreisten. Gegen den Fahrer wird wegen des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Bei weiteren Kontrollen auf der A 17 und im Umfeld wurden Bulgaren und Rumänen überführt, die auf der Fahndungsliste standen. Den Staatsanwaltschaften in Augsburg, Düsseldorf, Oldenburg, Berlin, München, Kleve, Hamburg und Osnabrück war es nicht gelungen, deren Aufenthalt zu ermitteln. Alle zwölf waren nach Straftaten im Bundesgebiet untergetaucht. Nun sind die Gesuchten für die Justizbehörden erreichbar.

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Für eine 27-jährige Bulgarin endete ihre Reise in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz. Das Amtsgericht Bielefeld hatte sie wegen Diebstählen in Bielefeld und Mülheim an der Ruhr gesucht. Und für einen 34-jährigen Rumänen hatte die Überprüfung zur Folge, dass er der Justiz in Dresden überstellt wurde. Er war wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, hatte jedoch seine Strafe von 1 676 Euro nicht gezahlt. Er sitzt für die nächsten 135 Tage in Haft. Am Mittwoch dann wurden sieben Serben auf der A 17 aufgegriffen, die illegal eingereist waren. (SZ)