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Bundespolizei nimmt vier Männer fest

Nach einem Polen wurde gefahndet, weil er eine Geldstrafe nicht gezahlt hatte. Ein anderer war als Angeklagter vor Gericht nicht erschienen.

Insgesamt vier Männer, die auf der Fahndungsliste standen, sind am Wochenende von der Bundespolizei in und um Görlitz ergriffen worden. So wurde am Sonnabend ein 19-jähriger polnischer Staatsbürger auf der Elisabethstraße festgenommen. Nach ihm war gesucht worden, weil er als Angeklagter nicht zur Gerichtsverhandlung erschienen war.

Wieder auf freien Fuß gesetzt wurde ein 28-jähriger Pole, den die Bundespolizisten auf dem Autobahnrastplatz „Wiesaer Holz“ gestellt hatten. Der Mann hatte zuvor die Geldstrafe bezahlt, die ein Gericht wegen Diebstahls gegen ihn angeordnet worden war.

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Am Sonntagvormittag klickten bei einem 33-jährigen Polen sowie bei einem 48-jährigen Deutschen die Handfesseln. Der polnische Mann hatte vergeblich versucht, sich auf der Bundesautobahn bei Kodersdorf mit dem Ausweis seines Bruders der Verhaftung zu entziehen.

Es stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Frankfurt am Main ihn wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro oder zum ersatzweisen Freiheitsentzug verurteilt hatte. Da er nicht über das notwendige Kleingeld verfügte, kam er ins Gefängnis. Darüber hinaus wurde Anzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren erstattet.

Der 48-jährige Deutsche lief den Bundespolizisten auf der Lutherstraße in die Arme. Er war wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von genau 313,50 Euro verurteilt worden. Da der Mann das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. (SZ)