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Bundespolizei stoppt Kriminelle

Bei Kontrollen nahe der Grenze fallen Reisende aus Rumänien und Tschechien auf.

© Symbolbild: dpa

Breitenau/Bad Schandau. Die Bundespolizei hat bei Kontrollen nahe der Grenze zu Tschechien mehrere Kriminelle festgestellt. Am Dienstagabend überprüften Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der A 17 am Rastplatz „Am Heidenholz“ bei Breitenau die Insassen eines Pkws mit rumänischer Zulassung. Die Familie aus Rumänien war auf dem Weg nach Rostock. Bei der Überprüfung der Dokumente erweckte der Führerschein des Fahrers das Interesse der Beamten. Dieser stellte sich schnell als Fälschung heraus. Der 31-jährige Rumäne muss sich jetzt wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor Gericht verantworten, teilt die Bundespolizei mit.

Kurz darauf gerieten drei Reisende am Nationalparkbahnhof Bad Schandau in den Fokus der Einsatzkräfte vom Bundespolizeirevier Krippen. Die drei Tschechen (29, 34 und 35 Jahre) konnten sich gegenüber den Beamten ausweisen. Allerdings war der 34-Jährige in dieser Woche bereits wegen Eigentumskriminalität polizeilich in Erscheinung getreten und ist in Deutschland einschlägig polizeibekannt. Ferner führten die drei Tschechen keine handelsüblichen Taschen mit sich. Bei der Durchsuchung der Sachen fanden die Beamten eine Vielzahl von Turnschuhen, Bekleidungsgegenstände, Unterhaltungselektronik, Pflegeprodukte und Süßwaren auf. Über die Herkunft der aufgefundenen Waren machten sie gegenüber den Einsatzkräften unglaubwürdige Angaben und konnten auch keine Eigentumsnachweise vorweisen. Offenbar handelte es sich um Diebesgut. Der Gesamtschaden ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

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Die Beschuldigten durften ihre Reise nicht fortsetzen. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung und Prüfung aller strafrechtlichen Kriterien wurde dieser Fall der Polizei des Freistaates Sachsen übergeben. (szo)