merken

Radebeul

Bundespolizei warnt vor Taschendieben

Mit einem Aufruf wollen die Polizisten vor allem die Reisenden auf Bahnhöfen zwischen Dresden, Radebeul und Meißen sensibilisieren.

Taschendiebe fühlen sich auf Weihnachtsmärkten besonders wohl. Doch die Polizei mahnt auch zur Vorsicht an Bahnhöfen.
Taschendiebe fühlen sich auf Weihnachtsmärkten besonders wohl. Doch die Polizei mahnt auch zur Vorsicht an Bahnhöfen. © dpa

Dresden/Radebeul/Meißen. Die Weihnachtszeit, eigentlich eine besinnliche Zeit, lockt auf Weihnachtsmärkte, Kaufhäuser und Festveranstaltungen. Gerade diese Menschenansammlungen locken Taschendiebe an, auch auf Bahnhöfen im Gedränge. Mit einem Aufruf wollen die Polizisten vor allem die Reisenden auf Bahnhöfen zwischen Dresden, Radebeul und Meißen sensibilisieren, heißt es von der Dresdner Pressestelle.

Erfahrungsgemäß kommt es in der Adventszeit und „zwischen den Jahren“ zu einem stark erhöhten Reisendenaufkommen auf den Bahnhöfen und in den Zügen. Im dichten Gedränge und der Hektik des Reiseverkehrs werden Taschendieben viele Gelegenheiten zum „Zugreifen“ geboten.

Rauf auf den Sattel

Fit unterwegs und immer auf der Suche nach etwas Sehenswertem? Auf unserer Themenwelt Fahrrad gibt es ganz viel zu entdecken!

Mal eben noch schnell etwas für unterwegs gekauft, nach der Zugabfahrt geschaut oder nach einem guten Schluck Glühwein leichtfertig auf eine Umarmung durch einen Fremden eingehen – in solchen Situationen finden Taschendiebe immer wieder ideale Bedingungen, um mit einem raschen Griff in die Taschen anderer an Geld oder Wertsachen zu gelangen.

Die Tipps der Polizisten, um Diebstahl vorzubeugen: Wertgegenstände, Geld und Kreditkarten in mehreren Taschen verteilt eng am Körper tragen – verschließbare Innentaschen nutzen; keine Wertsachen in Rucksäcken aufbewahren; Handtaschen mit dem Verschluss nach innen unter den Arm klemmen – Vorsicht bei aufdringlicher Hilfe beim Einsteigen in den Zug; keine Einblicke in die Geldbörse bieten; an Automaten keine Sicht auf den Pin-Code gewähren; in aufgehängten Jacken keine Geldbörsen und Handys in den Taschen lassen; Reisegepäck nicht unbeaufsichtigt lassen; fremde Personen auf Abstand halten, nicht jede Umarmung ist ein Akt der Nächstenliebe – gesunde Skepsis bei Beschmutzung der Kleidung und anschließender vermeintlich gut gemeinten Reinigungsprozedere.

Ist doch etwas passiert, ist die Bundespolizei Dresden zu erreichen unter der Rufnummer 0351 815020. Rund um die Uhr steht auch die bundesweite Hotline zur Verfügung: Tel. 0800 6 888 000. (SZ/per)

Mehr lokale Nachrichten aus Meißen lesen Sie hier.

Mehr lokale Nachrichten aus Radebeul lesen Sie hier.