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Bundesweit einmaliges Telemedizin-Projekt geht in die Praxis

Mit der „CCS Telehealth Ostsachsen“ geht am 1. Juli Deutschlands größtes Telemedizin-Projekt in Betrieb.

Dresden. Mit der „CCS Telehealth Ostsachsen“ geht am 1. Juli Deutschlands größtes Telemedizin-Projekt in Betrieb. Die offene und universell einsetzbare IT-Plattform vernetze erstmals Kliniken, Ärzte und Patienten einer ganzen Region, um eine bessere und schnellere medizinische Versorgung der Bevölkerung zu sichern, teilte das Sozialministerium am Mittwoch in Dresden mit. Bisher gab es nur sogenannte Insellösungen zu bestimmten Krankheiten und Themen oder zwischen einzelnen Krankenhäusern und Ärzten. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit folgt nun der Praxistest für die einmalige Vernetzung einer gesamten Region.

In der Telemedizin sehen Experten eine Lösung für die Probleme bei der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Da nicht überall Fachärzte eingesetzt werden können, sollen Mediziner aus der Ferne helfen, etwa indem Landärzte per Videokonferenz Spezialisten bei der Diagnose zu Rate ziehen. Hinter dem Projekt stehen die Carus Consilium Sachsen GmbH, eine Tochter des Universitätsklinikums Dresden, und die Telekom-Tochter T-Systems International. Es wurde von der EU und dem Freistaat mit knapp zehn Millionen Euro gefördert. (dpa)

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