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Burg Mildenstein leuchtet wieder

Bis zum Sommer übernimmt ein Verein die Kosten für die Beleuchtung. Geht das Konzept von Burgchef Knierriem auf?

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Von Maria Lotze

Die neu installierte Lichtanlage der Burg Mildenstein ist wieder in Betrieb. Holger Zastrow, Vorsitzender des Vereins „FDP hilft“ und Mitglied der FDP-Landtagsfraktion, legte gestern den Hebel um. Sein Verein übernimmt die erste Patenschaft für die Beleuchtung der Burg. Bis zum 31. August zahlt er die Kosten in Höhe von rund 660 Euro.

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Peter Knierriem, der Chef der Schlösser und Burgen im Muldental, ist froh über den ersten Paten für die Beleuchtung. Seit zweieinhalb Jahren bleibt die Burg in der Nacht dunkel. Grund dafür war zunächst die alte Anlage. „Sie war verschlissen und zum Teil defekt“, so Knierriem. Doch auch aus Kostengründen hat sich der Burgchef dazu entschieden, die alten Halogenstrahler durch Stromsparlampen mit Leuchtdioden zu ersetzen. Und er ging noch einen Schritt weiter. Die Burg sollte nur noch leuchten, wenn sich jemand findet, der die Kosten übernimmt. „Der Kultur-Haushalt wird immer kleiner. Man muss entscheiden, was lebensnotwendig ist und was nicht“, begründet Knierriem. Beschwerden habe es lediglich von Leisnigern gegeben. Von den Touristen bekommen nur wenige die Burg bei Nacht zu sehen, sagt Knierriem.

Einige Interessenten für die Beleuchtungspatenschaft haben sich bereits gefunden. Doch nur mit dem Verein „FDP hilft“ kam es bisher auch zu einem Vertrag. „Wir unterstützen gern die kreative Idee der ,Beleuchtungspatenschaft‘ und helfen damit, die Zeit zu überbrücken, bis eine dauerhafte Lösung zur Finanzierung oder viele Einzelsponsoren gefunden wurden“, so Holger Zastrow.

Drei Voranfragen von Privatpersonen bis mittelständischen Unternehmen aus Leisnig liegen Peter Knierriem bereits vor. Mit 96 Euro in den Sommer-, und 179 Euro in den Wintermonaten müssen die Paten rechnen. Beleuchtet wird die Burg jeweils von Einbruch der Dämmerung bis 1 Uhr nachts.