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Burger-Riese in der Krise

Oak Brook. Der US-Fastfood-Konzern McDonald’s gerät immer heftiger unter Druck. Erstmals seit mehr als zehn Jahren sinken 2014 die weltweiten Verkäufe. Nun nimmt Konzernchef Don Thompson seinen Hut. Und das nach nicht einmal drei Jahren an der Spitze des Unternehmens.

Oak Brook. Der US-Fastfood-Konzern McDonald’s gerät immer heftiger unter Druck. Erstmals seit mehr als zehn Jahren sinken 2014 die weltweiten Verkäufe. Nun nimmt Konzernchef Don Thompson seinen Hut. Und das nach nicht einmal drei Jahren an der Spitze des Unternehmens. Sein Nachfolger wird der bisherige Markenvorstand Steve Easterbrook sein. Investoren begrüßten die Entscheidung. Die Aktie stieg nachbörslich um etwa drei Prozent.

Thompson werde nach 25 Jahren im Unternehmen von seinen Posten als Präsident, Verwaltungsrat und Vorstandsvorsitzender zurücktreten, hieß es. Der 51-Jährige war erst im Juli 2012 mit hohen Erwartungen als Mann aus den eigenen Reihen zum Top-Manager befördert worden. „Es fällt schwer, auf Wiedersehen zu sagen“, wird Thompson zitiert. Aber es gebe einen Zeitpunkt für alles.

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McDonald’s hatte in der vergangenen Woche einen Umsatzrückgang um sieben Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar (5,8 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für das vierte Quartal gemeldet. Der Gewinn sank um mehr als ein Fünftel auf unter dem Strich 1,1 Milliarden Dollar. Der Konzern gerät im Heimatmarkt, wo er mit Abstand die meisten Filialen hat, immer stärker unter Druck. McDonald’s hat Imageprobleme und ist bei den jüngeren Generationen nicht mehr angesagt. (dpa)