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Bus und Bahn werden teurer

Der Verkehrsverbund Oberelbe hat einen Rekordumsatz erzielt. Trotzdem steigen die Preise für bestimmte Tickets ab 1. August. Doch es gibt auch neue Vergünstigungen.

© Sven Ellger

Von Sandro Rahrisch

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) erhöht mal wieder die Preise. Obwohl die Einnahmen im vergangenen Jahr um drei Prozent gestiegen waren, hatte der Verkehrsverbund Ende 2017 eine Preiserhöhung beschlossen. Die Preise würden um durchschnittlich 2,1 Prozent steigen, dann aber für mindestens zwei Jahre stabil bleiben, hieß es in einer Mittelung des VVO. „Zusammen mit der Tarifanpassung wird bei den Monatskarten, Abo-Karten und Jobtickets die kostenfreie Mitnahme ausgeweitet“, erklärt Martin Haase, VVO-Tarifleiter.

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Für Einzelfahrten in einer Tarifzone werden ab 1. August zehn Cent mehr fällig. Sie kosten dann 2,40 Euro. Die Viererkarte wird 40 Cent teurer. Und auch für Monatstickets müssen die Dresdner ab kommender Woche mehr ausgeben. Der Preis für die Abokarte in der Tarifzone Dresden steigt um einen Euro auf 51,90 Euro, hat der Zweckverband am Mittwoch in Weinböhla entschieden. Nicht steigen sollen die Preise für ermäßigte Einzel- und Viererkarten oder die Tageskarte für eine Tarifzone. Die bisherigen Tickets können noch bis 31. August 2018 genutzt werden, teilte die VVO mit.

„Steigende Kosten für Energie und Personal sowie die Verbesserung des Angebotes machen eine Tarifanpassung notwendig“, teilt der VVO mit. Zu den „Verbesserungen“ gehört unter anderem ein dichterer Regionalbahntakt zwischen Dresden und Königsbrück. Die Züge fahren seit Dezember auch sonnabends stündlich. Nach Kamenz wurde der Stundentakt auf den Sonntag ausgedehnt. Seit April fahren im Dresdner S-Bahn-Netz im Berufsverkehr früh und nachmittags zusätzlichen Züge.

Außerdem können auf normale sowie Abomonatskarten und Jobticket auch in der Woche ab 18 Uhr ein weiterer Erwachsener und bis zu vier Schüler kostenlos mitgenommen werden. Bisher konnten Fahrgäste das nur von Freitag bis Sonntag. Neu ist ebenfalls seit Ende 2017 ein Direktzug, der früh am Morgen von Ottendorf-Okrilla über Dresden bis Altenberg fährt und nachmittags zurück.

Finanziert wird das neue Angebot nicht nur durch Ticketeinnahmen. Der Freistaat wird die jährliche VVO-Förderung um über drei Millionen Euro anheben. Zumindest 2019 soll den Fahrgästen keine weitere Erhöhung zugemutet werden. Die Mitglieder in der Verbandsversammlung haben entschieden, die Preise für zwei Jahre festzuschreiben“, sagt Verbandsgeschäftsführer Burkhard Ehlen.

Alle Informationen zu den neuen Preisen sind unter www.vvo-online.de und der InfoHotline 0351/8526555 erhältlich.