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Bus und Bahn werden teurer

Der Verkehrsverbund Oberelbe hat einen Rekordumsatz erzielt. Trotzdem steigen die Preise für bestimmte Tickets. Doch es gibt auch neue Vergünstigungen.

© Arvid Müller

Von Sandro Rahrisch

Dresden. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) erhöht wieder die Preise. Obwohl die Einnahmen im vergangenen Jahr um drei Prozent gestiegen waren, hatte der Verkehrsverbund Ende 2017 eine Preiserhöhung beschlossen. Die Preise würden um durchschnittlich 2,1 Prozent steigen, dann aber für mindestens zwei Jahre stabil bleiben, hieß es in einer Mitteilung. „Zusammen mit der Tarifanpassung wird bei den Monatskarten, Abo-Karten und Jobtickets die kostenfreie Mitnahme ausgeweitet“, erklärt Martin Haase, VVO-Tarifleiter.

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Für Einzelfahrten in einer Tarifzone werden ab 1. August zehn Cent mehr fällig. Sie kosten dann 2,40 Euro. Die Viererkarte wird 40 Cent teurer. Und auch für Monatstickets müssen Bus- und Bahnfahrer ab kommender Woche mehr ausgeben. Der Preis für die Abokarte für eine Tarifzone steigt um einen Euro auf 41,90 Euro (Tarifzone Dresden: 51,90 Euro). Die Abo-Monatskarte für den Verbundraum wird drei Euro teurer und kostet dann 151,60 Euro. Auch die Tageskarte für den Verbundraum wird teurer – statt 13,50 Euro kostet sie bald 14 Euro. Nicht steigen sollen die Preise für ermäßigte Einzel- und Viererkarten oder die Tageskarte für eine Tarifzone. Die bisherigen Tickets können noch bis Ende August genutzt werden, teilt der VVO mit.

„Steigende Kosten für Energie und Personal sowie die Verbesserung des Angebotes machen eine Tarifanpassung notwendig“, teilt der VVO mit. Zu den Verbesserungen gehört unter anderem ein dichterer Regionalbahntakt zwischen Dresden und Königsbrück. Seit April fahren im Dresdner S-Bahn-Netz im Berufsverkehr früh und nachmittags zusätzliche Züge. Außerdem können auf normale sowie Abomonatskarten und Jobtickets auch in der Woche ab 18 Uhr ein weiterer Erwachsener und bis zu vier Schüler kostenlos mitgenommen werden. Bisher konnten Fahrgäste das nur Freitag bis Sonntag. Neu ist ebenfalls seit Ende 2017 ein Direktzug, der früh am Morgen von Ottendorf-Okrilla über Dresden bis Altenberg fährt und nachmittags zurück.

Finanziert wird das neue Angebot nicht nur durch Ticketeinnahmen. Der Freistaat wird die jährliche VVO-Förderung um über drei Millionen Euro anheben. Zumindest 2019 soll den Fahrgästen keine weitere Erhöhung zugemutet werden. „Die Mitglieder in der Verbandsversammlung haben entschieden, die Preise für zwei Jahre festzuschreiben“, sagt Verbandsgeschäftsführer Burkhard Ehlen. (mit SZ/csf)

Alle Informationen zu den neuen Preisen sind erhältlich unter Tel. 0351 8526555 oder www.vvo-online.de.