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Sebnitz

Bushaltestelle ist fertig

Die neuen Haltestellen in Sebnitz sind behindertengerecht. Doch es gibt noch mehr Neuerungen.

Die neue Haltestelle an der Hohnsteiner Straße ist fertig. Eine Wartehalle wird noch aufgebaut.
Die neue Haltestelle an der Hohnsteiner Straße ist fertig. Eine Wartehalle wird noch aufgebaut. © Foto: Stadtverwaltung

Mit dem Umbau der Gartenstraße in Sebnitz kann der öffentliche Personennahverkehr jetzt auch stadtauswärts in die Straße einbiegen und den Nationalparkbahnhof direkt anfahren. Das hat zur Folge, dass die bisherigen Haltestellen auf der Schandauer Straße „Brückenschänke“ wegfallen. Aus diesem Grund wurden in den letzten Tagen zwei neue Haltestellen gebaut. 

Zum einen an der Hohnsteiner Straße, kurz vor dem Kreisverkehr Brückenschänke und zum anderen an der S 154, gegenüber dem Parkplatz der Firma WEKA. Der Ausbau erfolgte behindertengerecht mit Sonderborden, die einen ebenflächigen Ein- und Ausstieg in den Bus ermöglichen sowie mit einem Blindenleitsystem, informiert die Stadtverwaltung. Die Bushaltestelle an der Hohnsteiner Straße bekommt zusätzlich noch ein Wartehaus. Der Freistaat übernimmt 75 Prozent der Gesamtkosten von voraussichtlich 100 000 Euro. Weitere 15 Prozent der Summe trägt der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Perspektivisch ist geplant, auf der Tannertstraße in Höhe des Eingangs zum Friedhof eine weitere Haltestelle zu bauen. 

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Damit wird der am Berg gelegene Friedhof besser erreichbar. Dort soll künftig der Stadtbus halten, der auch das Kinder- und Jugenderholungszentrum Kiez an der Grenzbaude anfährt. Doch das sind nicht die einzigen Neuerungen im öffentlichen Personennahverkehr in Sebnitz, informiert die Stadtverwaltung. Mit Schuljahresbeginn am 19. August wurde der Linienbusverkehr der Linie 261 verstärkt. So fährt der erste Bus, der 4.25 Uhr in Sebnitz startet, künftig durch bis zum Dresdner Hauptbahnhof. Zurück fährt der erste Bus 6.05 Uhr am Hauptbahnhof Richtung Sebnitz ab. 

Eine weitere Lücke wird am Abend geschlossen. Ein zusätzlicher Bus startet 21.30 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof. Somit wird ein durchgängiger Stundentakt erreicht. Möglich ist das, weil diese Busse nicht an allen Haltestellen stoppen. Die Linie 261 zählt damit zu den Plusbus-Linien im Verkehrsverbund Oberelbe.