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Deutschland & Welt

Schwerer Busunfall in Brandenburg

Hat die Sonne geblendet oder war es Unachtsamkeit? Fest steht bislang nur, dass bei dem Unfall ein Mensch ums Leben kam und acht verletzt wurden.

Bei dem Unfall im Landkreis Dahme-Spreewald ist ein Mensch gestorben, acht weitere wurden verletzt.
Bei dem Unfall im Landkreis Dahme-Spreewald ist ein Mensch gestorben, acht weitere wurden verletzt. © dpa/Julian Stähle

Mittenwalde. Bei einem Unfall mit einem Reisebus aus Bremen und einem Kleintransporter im Landkreis Dahme-Spreewald sind am Montagnachmittag ein Mann getötet und acht Menschen verletzt worden, davon zwei schwer. Die beiden Fahrzeuge seien auf der Bundesstraße 246 zwischen Mittenwalde und Telz kollidiert, sagte ein Polizeisprecher. 

Bei dem Toten handle es sich um den Transporterfahrer, bei den acht Verletzten um die Insassen des Reisebusses. Dessen Fahrer gehört den Angaben zufolge zu den beiden Schwerverletzten, die nicht in Lebensgefahr schweben sollen. Alle übrigen Businsassen seien leicht verletzt.

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Kaum sind die ersten Meter zurückgelegt, ertönt lautstark diese Frage. Denn so schön das Wandern ist, ohne Picknick ist der Spaß nur halb so groß.

Die Identität des Kleintransporterfahrers blieb zunächst ungeklärt, weil bei ihm laut Polizei zunächst keine Papiere gefunden wurden. Es werde nun die Anschrift des Fahrzeughalters ermittelt. Ebenso wenig waren zunächst Geschlecht und Alter aller acht Verletzten bekannt.

Vollkommen zerstört wurde bei der Kollision dieser Transporter
Vollkommen zerstört wurde bei der Kollision dieser Transporter © dpa/Julian Stähle

Laut dem Polizeisprecher geriet der Bus aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr, stieß frontal mit dem Transporter zusammen, fuhr nach rechts gegen die Schutzplanke und streifte einen dahinter stehenden Baum.

Nach dem Unfall kamen laut Polizei drei Rettungshubschrauber und diverse Rettungswagen zum Einsatz, die die Verletzten in umliegende Krankenhäuser brachten. Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei seien mit insgesamt rund 55 Kräften zur Unfallstelle geeilt. Zur genauen Ursache des Zusammenstoßes konnte der Sprecher zunächst nichts sagen, es sei aber ein Sachverständiger hinzugezogen worden.  (dpa)

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