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Busverbindung soll besser werden

Tagesgäste sollen öfter zwischen Bad Schandau und der Burgstadt Hohnstein pendeln können. Doch dafür fehlt eine öffentliche Linie.

© Steffen Unger

Von Anja Weber

Hohnstein. Ausflugslokale in Hohnstein wollen offenbar künftig mehr auch von den Urlaubern aus Richtung Bad Schandau profitieren und umgedreht ebenso. Immerhin tummeln sich dort vor allem in den Ferienzeiten und an den Wochenenden die Touristen. Und wenn Hohnstein davon noch ein paar zusätzliche Tagesausflügler abbekommt, die bequem mit dem Bus anreisen und auch wieder zurück reisen können, wäre das sicherlich nicht verkehrt. Und umgedreht würde sich auch ein zusätzliches Angebot für die Touristen ergeben, die in Hohnstein nächtigen. Sie könnten ebenfalls ihr eigenes Fahrzeug stehenlassen.

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Deshalb haben Hohnsteiner bereits schon vor einiger Zeit offenbar Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr zwischen Hohnstein und Bad Schandau gefordert. Stadtrat und Gastronom Hendrik Lehmann hakte bei der jüngsten Ratssitzung nach, was aus den Forderungen geworden ist. Ein Ergebnis gibt es noch nicht. Die Linie werde derzeit durch den Basteikraxler bedient und es sei etwas schwierig, die Linie doppelt zu belegen, sagt Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (SPD). Der Kraxler fährt dreimal pro Tag die Verbindung. Allerdings sei es auch schon vorgekommen, dass er mehrmals ausgefallen ist. Dazu komme, dass die Kraxler-Tickets nicht mit dem sonst üblichen Service der OVPS-Tickets kombinierbar sind. Das mache es schwierig. Aus diesem Grund schlage auch die Stadt vor, die Strecke mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu belegen. Das Prozedere dafür ist nicht einfach, wie der Bürgermeister erläuterte. Dafür müsse Hohnstein beim Landkreis einen Antrag stellen, dass die Strecke in den Nahverkehrsplan aufgenommen werde. Der Landkreis würde die Strecke, wenn sie so bestätigt würde, ausschreiben und dann auch den Auftrag vergeben.