merken

Buswartehaus fast fertig

Lange war das Häuschen ein Schandfleck an der B 96 in Cölln. Jetzt hat die Gemeinde Geld dafür ausgegeben.

© Uwe Soeder

Cölln. Bereits im Jahr 2013 forderten Anwohner, dass an dem kleinen steinernen Buswartehäuschen aus den 60er-Jahren an der B 96 Richtung Bautzen etwas passiert. Doch fast fünf Jahre hat es gedauert, bis sich der Wunsch erfüllte. Nun muss bei höheren Temperaturen das Häuschen nur noch gestrichen werden.

Anzeige
Berufsbegleitend Pflege studieren

Studieren und weiter berufstätig sein? Bewerben Sie sich jetzt an der Evangelischen Hochschule Dresden!

Mit ein wenig Farbe war es eben nicht getan. Fenster und Dachschindeln waren kaputt, die Dachrinne undicht. So kam schnell die Bausumme von 10 000 Euro zusammen. Das ist mehr als im Haushalt der Gemeinde Radibor vorgesehen ist. Doch da für das zweite Buswartehäuschen – ein Neubau in Teicha – mehr Geld zur Verfügung steht, konnte auch der Unterstand in Cölln ordentlich saniert werden. Bauamtsleiter Volkmar Koch freut sich darüber. „Solche Wartehäuschen waren in den Dörfern doch ortsbildprägend“, sagt er. Ein Neubau wurde deshalb verworfen. Auch in Lippitsch und Wessel wurden vor Jahren ähnliche Bushäuschen saniert. Das Haus an der Haltestelle „Goldene Höhe“ in Cölln soll nun noch in einem warmen Farbton gestrichen werden. (SZ/kf)