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Cannabis auf dem Vormarsch

Kathrin Krüger-Mlaouhia über die Absicht der Naunhofer Firma Maricann, einen Cannabis-Großhandel zu etablieren.

© Kristin Richter

Cannabis statt Kotelett – diese Vision für den ehemaligen Großschlachthof Naunhof ist noch immer sinnvoll. Und entgegen aller bisherigen Pläne für eine Wiederbelebung des weitgehend stillliegenden Gewerbeparks auch realistisch. Das kanadische Unternehmen Maricann will den Standort kaufen.

Sollte eine Produktion wirklich (vorerst) nicht genehmigt werden, bleibt immer noch die Chance als Großhandelsstandort und für die Forschung. Damit steht Naunhof sehr wahrscheinlich eine größere Investition bevor. 3,4 Millionen Euro, so Maricann im Vorjahr, sollen für den Gewerbepark bezahlt werden. Dazu noch erhebliche Umbaukosten. Regionale Baufirmen könnten da Aufträge erhalten.

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In anderen Ländern, so in Kanada, den USA, auch in der Schweiz oder in Israel, ist die Behandlung mit Hanf für schwerkranke Patienten längst ein Milliardenmarkt. Auch in Deutschland nimmt die Nachfrage nach der Liberalisierung für medizinisches Cannabis zu.

Sollten die Pläne der Kanadier in Naunhof aufgehen, hätte die Gemeinde Ebersbach vermutlich nie wieder Geldsorgen – der Gewerbesteuer wegen. Auch das Jobangebot ist verlockend. 30 Arbeitsplätze in der ersten Ausbaustufe stehen in den Plänen. Für Forschung braucht man Hochqualifizierte. Das täte der Region gut.

E-Mail an Kathrin Krüger-Mlaouhia