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CDU bestimmt Bürgermeister-Kandidaten

Die Bewerber für die Nachfolge von Ulrich Fleischer stehen fest. Die Gemeinde sucht indes noch immer nach Wahlhelfern.

© Inga Kjer/dpa

Von Eric Mittmann

Großweitzschen. Die CDU hat mit Sebastian Wloch einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 3. Juni in Großweitzschen bestimmt. Laut Aussage des ersten kommissarischen Bürgermeisters Jörg Burkert wird die Wahl somit zwischen ihm als Kandidaten für die Freien Wähler und Wloch entschieden. „Die Anmeldefrist für eine Kandidatur endete vergangenen Donnerstag, 18 Uhr. Meines Wissens nach hat sich jedoch niemand weiter gemeldet“, erklärte Burkert. Die Ankündigung Wlochs erfolgte bereits während der vergangenen Sitzung des Gemeinderates Großweitzschen durch den zweiten kommissarischen Bürgermeister Sven Krawczyk.

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Dabei wurden auch bereits die Wahlbezirke für den 3. Juni festgelegt, wobei diese der bisher bekannten Aufteilung, wie beispielsweise während der Europawahl, entsprechen. Gewählt wird also in der Kindertagesstätte Großweitzschen, im Versammlungsraum in Gallschütz, im Bauhof Mockritz und im Bau- beziehungsweise ehemaligen Gemeindeamt in Westewitz.

„Wir sind nicht glücklich über den Bauhof“, hieß es während der Gemeinderatssitzung. Kurzzeitig wurde deshalb das Gerätehaus der Feuerwehr als Alternative diskutiert. Dort müssten jedoch mehrere Stufen bewältigt werden, während der Bauhof auch Gehbehinderten den Zugang ermöglicht. Deswegen blieb es letztendlich beim Altbewährten. „Wir werden den Bauhof für den 3. Juni noch schick herrichten. Bei der nächsten Wahl suchen wir dann nach einer anderen Möglichkeit“, entschieden die Gemeinderäte.

Wahlhelfer werden indes noch immer benötigt. Die Verwaltung strebt derzeit acht Leute pro Wahllokal an. Hinzu kommen vier Leute für die Briefwahl im Gemeindeamt in Großweitzschen. „Das macht insgesamt 36 Helfer, die wir bisher noch nicht haben“, so die Einschätzung während der Sitzung. Wer bei der Wahl helfen möchte, soll sich im Gemeindeamt melden.

Die Gemeinde Großweitzschen wählt am 3. Juni einen Nachfolger für den aktuell noch amtierenden Bürgermeister Ulrich Fleischer (parteilos). Dieser war im August vergangenen Jahres erkrankt und wird seitdem von einer Doppelspitze bestehend aus Jörg Burkert und Sven Krawczyk vertreten.

Im Zuge der Vertretung waren zudem einige Unzulänglichkeiten zutage gekommen, die letztendlich zur Entlassung der damaligen Hauptamtsleiterin führten. Weil diese über Jahre Unterschriften gefälscht haben soll, leitete die Gemeinde ein Verfahren gegen sie ein.