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Politik

CDU-Chefin für Schutz bedrohter Politiker

Aus Angst vor Gewalt möchte sich der Bürgermeister aus Kamp-Lintfort bewaffnen. Annegret Kramp-Karrenbauer hält das für den falschen Weg.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich für staatlichen Schutz für bedrohte Kommunalpolitiker ausgesprochen.
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich für staatlichen Schutz für bedrohte Kommunalpolitiker ausgesprochen. © Harald Tittel/dpa

Berlin. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer verlangt angesichts zunehmender Angriffe auf Kommunalpolitiker einen ausreichenden Schutz des Staates für sie, lehnt ihre Bewaffnung aber ab. Hintergrund ist der Fall des Bürgermeisters von Kamp-Lintfort am Niederrhein, Christoph Landscheidt (SPD), der wegen Drohungen aus der rechten Szene einen Waffenschein beantragt hatte und vor Gericht klagt, nachdem ihm dieser verweigert worden war.

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"Es ist aber nicht der richtige Weg, Kommunalpolitiker zu bewaffnen", sagte Kramp-Karrenbauer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Ihr Schutz ist vielmehr eine staatliche Aufgabe. Wenn Kommunalpolitiker besonders gefährdet sind, dann müssen sie entsprechende staatliche Schutzmaßnahme erhalten. Das kann man nicht davon abhängig machen, ob Politiker auf der Bundes-, Landes- oder der kommunalen Ebene tätig sind." (dpa)