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CDU sieht keinen Bedarf für Lehrer mit Beamtenstatus

Die sächsischen Lehrer sollen nach dem Willen der CDU auch künftig keine Beamten sein - im Gegensatz zu fast allen anderen Bundesländern.

© dpa

Dresden. Die sächsischen Lehrer sollen nach dem Willen der CDU auch künftig keine Beamten sein. Während fast alle Bundesländer Absolventen eines Lehramtsstudiums mit dem Beamtenstatus locken, verzichtet der Freistaat darauf. „Wir werden nicht verbeamten“, sagte der CDU-Bildungsexperte Lothar Bienst am Dienstag und reagierte damit auf entsprechende Forderungen der Lehrerverbände im Beamtenbund. Sollte man eines Tages aus eigener Kraft keine jungen Lehrer mehr ins Schulsystem bekommen, gelte es aber, finanzielle Anreize zu schaffen. Als Beispiel nannte Bienst Zulagen für Pädagogen, die sich für eine Schule in der Provinz entscheiden.

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Nach Ansicht des Lehrerverbandes wird Sachsen mittelfristig nicht um die Verbeamtung seiner Lehrer herumkommen. Andernfalls bleibe der Freistaat für Pädagogen aus anderen Bundesländern unattraktiv. Die Verbände legten am Dienstag ihr aktualisiertes Positionspapier zu den Schulen vor. „Viele Forderungen sind nicht neu, aber immer noch aktuell“, sagte Verbandschef Jens Weichelt. Sachsens Regierung wird aufgefordert, ein Personalkonzept vorzulegen. Das Durchschnittsalter der Lehrerschaft werde immer höher, junge Pädagogen würden nicht in erforderlichem Maß eingestellt, hieß es. Eine Folge seien deutliche Lücken in der Unterrichtsversorgung. (dpa)