Teilen:

CDU und Grüne liegen bei Schülern vorn

© Symbolfoto: dpa

Das Ergebnis der Juniorwahl brachten Schüler der neunten bis zwölften Klasse des Weißeritzgymnasiums in Freital hervor.

Freital. Bei den Bundestagswahlen hätten unter den Schülern des Weißeritzgymnasiums die CDU und die Grünen das Rennen gemacht. Das ist das Ergebnis der Juniorwahl, an der sich vorige Woche die neunten bis zwölften Klassen beteiligt haben. Demnach kommt die Union auf 25,3 Prozent der Stimmen, gefolgt von den Grünen mit 15,1 Prozent. Auffällig: Die FDP (13 Prozent) und die AfD (10,2 Prozent) kommen unter Freitaler Schülern besser an als unter anderen deutschen Jugendlichen – die Werte liegen jeweils 4,2 Prozent über den Bundesschnitt. Deutlich schlechter kommt die SPD weg. Stimmten bundesweit 19,3 Prozent der Schüler für die SPD, waren es in Freital 8,4 Prozent. Für „Die Partei“ entscheiden sich 10,5 Prozent der Schüler.

Lehrer und Schüler ziehen nach der durch den Bund geförderten Aktion eine positive Bilanz. Die Wahlbeteiligung lag bei 83,1 Prozent. „Im Unterricht werden nun das Wahlergebnis und die Folgen der realen und der Schülerwahl ausgewertet, sodass die Juniorwahl anschlussfähig für weitere politische Diskussionen ist“, sagt Referendar Franz Thiele. Die Juniorwahl läuft ab wie eine richtige Wahl und soll Demokratie für Schüler erlebbar machen. (SZ/cb)