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Kamenz

CDU-Verband für Verwaltungsverbund

Die Christdemokraten der Region Pulsnitz/Großröhrsdorf sehen keine Notwendigkeit für eine Gemeindefusion von Wachau und Lichtenberg.

Sollen Wachau und Lichtenberg fusionieren? Der CDU-Verbund sieht dafür keine Notwendigkeit.
Sollen Wachau und Lichtenberg fusionieren? Der CDU-Verbund sieht dafür keine Notwendigkeit. © Foto Thorsten Eckert/Montage SZ

Pulsnitz/Wachau. Am 1. September – mit der Landtagswahl – sind die Lichtenberger auch dazu aufgerufen, für einen Verbleib in der Verwaltungsgemeinschaft mit Pulsnitz oder für eine Fusion der Gemeinde mit Wachau zu votieren. Zum Bürgerentscheid hat sich jetzt der CDU-Verband Region Pulsnitz-Großröhrsdorf ausführlicher geäußert. Der Vorsitzende Peer Thomschke schreibt: „Aus heutiger Sicht bietet die aktuelle Form der kommunalen Verwaltung, also die Verwaltungsgemeinschaft die beste Möglichkeit, ein Höchstmaß an Eigenständigkeit der Mitgliedsgemeinden zu wahren.“ Der historisch gewachsene, wirtschaftlich und sozial eng verflochtene, große ländlicher Raum zwischen Radeberg und Kamenz könne die Einzelinteressen der Gemeinden in gegenseitiger Abstimmung bündeln und letztlich auch durchsetzen. Die Gemeinsamkeit sichere die Eigenständigkeit und Leistungsfähigkeit. „Genau das kann eine starke Verwaltungsgemeinschaft – wie sie zur Zeit besteht – tatsächlich leisten.“

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Keine Steine in den Weg legen

2017 habe man sich zu einem der größten CDU-Verbände im Landkreis Bautzen zusammengeschlossen, mit der Maßgabe, die Region noch weiter und besser nach vorn zu bringen. „Aus unserer Sicht bedauernswert wäre es, wenn sich unser Verband verkleinern würde, da Lichtenberg auch historisch in den Verband unserer Region gehört.“ Als der Vorstand 2017 gewählt wurde, habe dieser sich dafür ausgesprochen, sollte die Fusion zwischen Lichtenberg und Wachau zustande kommen, den Lichtenberger CDU-Mitgliedern keine Steine in den Weg legen, um sich neu zu orientieren. Natürlich stehe es für den CDU-Verband ganz außer Frage, „dass ganz allein die Lichtenberger Bürgerinnen und Bürger über den zukünftigen Weg ihrer Gemeinde selbstbestimmt entscheiden werden“ , wie es heißt. Deshalb wolle man in der Sachfrage selbst auch „neutral“ bleiben. Allerdings ist die Stellungnahme tatsächlich ein Votum eher für den status quo. (SZ)