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CDU verspricht mehr Lehrer

Vier Monate vor der sächsischen Landtagswahl hat sich die CDU auf Schwerpunkte ihres Wahlkampfes festgelegt. Die Union will vor allem bei der Bildung punkten.

© dpa

Dresden. Vier Monate vor der sächsischen Landtagswahl hat sich die CDU auf Schwerpunkte ihres Wahlkampfes festgelegt.

Der aktuelle Entwurf des christdemokratischen Wahlprogramms, welcher der SZ vorliegt, sieht unter anderem die Einstellung von 1.000 neuen Lehrern in jedem Schuljahr vor. Gleichzeitig will man den sogenannten Vertretungslehrer-Pool, bei dem Pädagogen je nach Bedarf flexibel an verschiedenen Schulen eingesetzt werden, erhalten. Das bereits verkündete Schulschließungsmoratorium für den ländlichen Raum soll zudem auch für die kommenden fünf Jahre gelten.

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Die seit 1990 ununterbrochen im Freistaat regierende CDU setzt in anderen Bereichen ebenfalls auf personelle Aufstockungen. So will man die Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten künftig „durch den Einsatz zusätzlicher Kräfte entlasten“, um damit die erforderliche Betreuungsqualität sowie den Bildungsplan sicherzustellen, heißt es in dem Papier. Ein weiterer Einstellungskorridor wird abhängig von der Arbeitsbelastung der Gerichte und Staatsanwaltschaften für den höheren Justizdienst vorgeschlagen.

Der Programmentwurf, der heute auf einer Landesvorstandssitzung beschlossen werden soll, sieht auch eine Erhöhung der Ausgaben für Sachsens Kulturräume vor. Im Wahlkampf will die CDU außerdem mit der Einführung einer Finanzhilfe für junge Handwerksmeister („Meisterbonus“) werben und kündigt die Aufstockung des Etats an, aus dem Ehrenämtlern eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird. (SZ/gs)