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CDU verwahrt sich gegen Schröder-Tipps

Berlin. Aus der Spitze der Unionsfraktion wird der Vorstoß von Alt-SPD-Kanzler Gerhard Schröder zurückgewiesen, der Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Vertrauensfrage empfohlen hatte. „Alles, was er falsch...

Berlin. Aus der Spitze der Unionsfraktion wird der Vorstoß von Alt-SPD-Kanzler Gerhard Schröder zurückgewiesen, der Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Vertrauensfrage empfohlen hatte. „Alles, was er falsch gemacht hat, muss man jetzt nicht wiederholen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer (CDU), am Dienstag in Berlin.

Schröder hatte Merkel nach deren Ankündigung, auf den Parteivorsitz zu verzichten, einen dramatischen Machtverlust attestiert. „Die Vertrauensfrage ist für jeden Kanzler eine Möglichkeit, Gefolgschaft zu erzwingen. Ich würde es an ihrer Stelle heute machen“, sagte er der Rheinischen Post. Schröder hatte 2001 im Streit über die Bundeswehrbeteiligung am von US-Truppen geführten Antiterror-Einsatz in Afghanistan die Vertrauensfrage gestellt und knapp gewonnen.

OSTRALE Biennale O19

Die zweite Biennale und 12. OSTRALE widmet sich ab dem 11. Juni bis zum 1. September dem Leitgedanken „ismus“.

Zurückhaltend äußerte sich Grosse-Brömer zur Frage, ob die Wahl einer neuen CDU-Chefin oder eines neuen Parteichefs eine Vorentscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur sei. Er glaube, dass Merkel ihre Aufgabe, bis zum Ende der Legislaturperiode zu regieren, erfüllen könne, sagte Grosse-Brömer. (dpa)