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CDU-Vorstand beschließt Programm für Landtagswahl

Die sächsische CDU setzt bei ihrem Programm für die Landtagswahl am 31. August auf Schwerpunkte wie Bildung und Innere Sicherheit.

Dresden. Die sächsische CDU setzt bei ihrem Programm für die Landtagswahl am 31. August auf Schwerpunkte wie Bildung und Innere Sicherheit. Nachdem der Landesvorstand der Union das 80 Seiten umfassende Papier als Diskussionsgrundlage am Montagabend absegnete, hat nun am 28. Juni ein Parteitag in Dresden das letzte Wort. Bis dahin solle auch die Bevölkerung via Internet Gelegenheit zur Mitsprache bekommen, sagte CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Änderungen seien bis zur Verabschiedung des Wahlprogrammes noch möglich. Der Parteitag findet in den Elbe Flugzeugwerken in Dresden statt.

„Wir haben eine erfolgreiche Zeit hinter uns. Man muss sich aber vor jeder Wahl fragen, was die Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode sind und welche Weichenstellungen anstehen“, sagte Kretschmer. Sachsen stehe vor der Aufgabe, den demografischen Wandel zu gestalten. Da gehe es auch um Lehrer, Professoren und Polizisten.

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Persönliche Begegnungen und Social Media

Schließlich habe man auf die Kriminalität zu reagieren. „Die CDU ist die Partei der Inneren Sicherheit, das ist unser Markenkern“, sagte Kretschmer. Beim Thema Kindergärten wolle die Union eine bessere Personalausstattung erreichen. „Kindergärten sind für die CDU schon lange keine Betreuungseinrichtung mehr, sondern eine Bildungsstätte.“

Im Wahlkampf setze die CDU auf die persönliche Begegnung mit den Bürgern, aber auch Social Media werde stärker als bisher eine Rolle spielen. „Wir werden vor allem die vier Augustwochen von früh bis abends unterwegs sein. Es geht darum, möglichst viele Menschen persönlich zu treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen“, erklärte Kretschmer. Er warnte davor, angesichts guter Umfragewerte bis hin zur absoluten Mehrheit für die Union die Wahl schon innerlich abzuhaken: „Das Entscheidende ist, dass man bis zum letzten Tag 18 Uhr für die eigene Position wirbt und nachher eine Mehrheit hat, mit der man gestalten kann.“ (dpa)