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CDU will die Stadtwerke anzapfen

Der städtische Versorger soll den Tag der Sachsen mitfinanzieren. Der Stadtwerke-Chef findet das in Ordnung.

© dpa

Von Britta Veltzke

Riesa. Die CDU schlägt vor, dass sich die Stadtwerke Riesa an den Kosten für den Tag der Sachsen und das Festjahr „900 Jahre Riesa“ (beides 2019) beteiligen. Das städtische Versorgungsunternehmen soll Sponsoringverträge in Höhe von insgesamt einer halben Million Euro mit der FVG abschließen, die die Ereignisse koordinieren soll. „Diese zusätzliche einmalige Belastung wird für vertretbar gehalten“, sagt CDU-Fraktionschef Helmut Jähnel. Der Jahresüberschuss 2017 der Stadtwerke betrage voraussichtlich rund drei Millionen Euro. Zusätzlich zu den Sponsoringverträgen müssen die Stadtwerke in diesem Jahr 200 000 Euro für marode Gehwege und Straßen ausschütten. Das geht auf einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2016 zurück. Die Stadt kann per Stadtratsbeschluss Ausschüttungen ihrer Tochterunternehmen verlangen. Über die halbe Million Euro für die Festveranstaltungen in 2019 wird das Gremium voraussichtlich im April abstimmen.

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Stadtwerke-Chef René Röthig hält die Forderung für gerechtfertigt. „Wenn der Stadtrat beschließt, diese zusätzliche einmalige Belastung durch die Stadtwerke leisten zu lassen, werden wir dies selbstverständlich umsetzen. Eine existenzielle Bedrohung des Unternehmens sehe ich darin nicht“, so Röthig.