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Chemnitz

CFC schlägt Zwickau im Landespokalfinale

Der Chemnitzer FC entscheidet das Endspiel mit 2:0 für sich. Dabei ragt ein Spieler heraus, und ein prominenter Gast schaut zu.

Da ist das Ding. Rafael Garcia (links), der zweifache Torschütze Tobias Müller (Mitte) und Kostadin Velkov halten den Pokal in ihren Händen. © PICTURE POINT

Chemnitz. Der Regionalliga-Gewinner Chemnitzer FC hat am Finaltag der Amateure den Sachsenpokal gewonnen. Die Mannschaft von Trainer David Bergner setzte sich gegen den Drittligisten FSV Zwickau mit 2:0 (1:0) durch. Tobias Müller (45.+1, 84.) erzielte am Sonnabend beide Treffer für den CFC, der den Pokal zuletzt 2017 gewonnen hatte.

Vor 11638 Zuschauern, darunter auch der ehemalige Auswahlkapitän Michael Ballack, entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, die in der Anfangsphase von vielen Zweikämpfen und Nickeligkeiten geprägt war. Chancen gab es dagegen auf beiden Seiten kaum. Gegen Ende des ersten Durchgangs investierten die Gastgeber mehr ins Spiel und kamen durch Müller zur ersten Möglichkeit. Gäste-Torhüter Johannes Brinkies konnte den Schuss des Mittelfeldspielers mit einer Fußparade abwehren (40.).

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Kurz vor dem Pausenpfiff kam es erneut zum Duell zwischen Müller und Brinkies. Dieses Mal blieb der Chemnitzer Sieger und schob den Ball nach einem Pass von Joannis Karsanidis am herausstürmenden Schlussmann gekonnt zum 1:0 hinter die Linie.

Zu Beginn der zweiten Hälfte musste Schiedsrichter Richard Hempel die Partie für wenige Augenblicke unterbrechen, nachdem in beiden Fanblöcken Pyrotechnik gezündet worden war. Der FSV drängte anschließend auf den Ausgleich, blieb aber bis auf zwei Schüsse des eingewechselten Mike Könnecke (62., 73.) harmlos. Die Gastgeber warteten auf Konter und hätten bereits in der 71. Minute durch Rafael Garcia für die Entscheidung sorgen können. Der Chemnitzer lief allein auf Brinkies zu, scheiterte aber am Zwickauer Torhüter.

Sechs Minuten vor dem Ende machte Müller mit einem sehenswerten Distanzschuss alles klar. Als Landespokalsieger qualifizierte sich der CFC für die erste Runde des DFB-Pokals. Dadurch sicherte sich der Klub, der derzeit noch um die Lizenzerteilung für die nächste Drittliga-Saison kämpft, außerdem eine Fernsehprämie von 121000 Euro. (dpa)