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Challenge-Tag 2: Der Haltbarkeits-Check

SZ-Redakteur Henry Berndt überprüft die heimischen Lebensmittelvorräte nach Mindesthaltbarkeiten. Wie viel abgelaufen ist wirklich schon schlecht?

Der Bananenskandal: Dieses braune Etwas landete am Dienstag auf dem Frühstückstisch. © Sven Ellger

Die gute Nachricht: Zum Start am Montag hatten wir zu Hause keine Nahrungsmittelverluste zu beklagen. Alles fein aufgegessen. Die schlechte Nachricht: Ich habe gestern geschwindelt. Die überreife Banane auf meinem Arbeitsschreibtisch habe ich doch nicht runterbekommen. Die haben sich dafür am Dienstagmorgen meine drei Mädels am Frühstückstisch geteilt.

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Neue Challenge: Aufessen!

Schafft es unser Autor Henry Berndt, eine Woche lang kein Essen verkommen zu lassen? Auf zum Verschwendungsfasten.

Die erste wirklich ärgerliche Verschwendung, ist eine Kartoffel, an der meine Tochter schon vor Tagen das Schälen geübt hat und die seitdem in der Küche vor sich hinvegetierte. Inzwischen ist sie leider wirklich ungenießbar. 59 Gramm Müll.

Eine einzige runzlige (da vor Tagen von der Tochter angeschälte) Kartoffel wiegt schon 59 Gramm. © Henry Berndt

Beim Großeinkauf am Montagabend habe ich besonders genau auf faulige Stellen an Obst und Gemüse geschaut. 

Außerdem hatte mir Leser den Hinweis gegeben, doch schon ein paar ganz konkrete Rezepte mit zum Einkaufen zu nehmen - damit möglichst viele Lebensmittel schon fest eingeplant werden.

Spätestens seit der Plastikmüll-Challenge sehen unsere Wocheneinkäufe so aus. © Henry Berndt

Am Dienstag habe ich zu Hause mal unsere Lebensmittelvorräte durchforstet und erfreut festgestellt, dass nur wenig überlagert ist. Zwei angefangene Flaschen Leinöl, einmal geriebene Orangenschalen, eine halbe Tüte Dinkel-Brot-Mehl und ein Ofenkäse. Ich bin mal so mutig und werde das alles in den nächsten Tagen noch essen, kochen bzw. verwerten.

Diese Foto kam per Whatsapp von meiner lieben Frau mit der Botschaft: "Wolltest du schummeln?" © Christin Berndt

Gerade auf Arbeit angekommen, erreichte mich am Dienstag übrigens eine Whatsapp-Botschaft meiner Frau samt Foto: "Wolltest du schummeln?" Natürlich nicht! Wird alles registriert - und eben noch weggeschnabbert.

Zugegeben, der größte Anteil an Resteverwertung im Laufe des Tages bleibt momentan an meiner Frau hängen.

Am Mittwoch möchte ich mal nach Möglichkeiten suchen, wie ich typische Bioabfälle wie Kartoffelschalen und Eierschalen doch irgendwie essen oder anderweitig verwerten kann. Habt ihr vielleicht Ideen dazu? Schickt sie mir gern an [email protected] oder ruft an unter 0351 48642234.