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Razzia nach Verdacht der Volksverhetzung im Raum Chemnitz

Das Landeskriminalamt Sachsen hat am Mittwoch die Wohnung eines 43-Jährigen durchsucht. Er steht unter Verdacht, sich im Online-Dienst Telegram volksverhetzend geäußert zu haben.

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Polizisten, unter anderem vom Landeskriminalamt, haben am Mittwoch die Wohnung eines Mannes durchsucht, der verdächtigt wird sich online volksverhetzendes geäußert zu haben.
Polizisten, unter anderem vom Landeskriminalamt, haben am Mittwoch die Wohnung eines Mannes durchsucht, der verdächtigt wird sich online volksverhetzendes geäußert zu haben. © Archiv/Paul Zinken/dpa (Symbolfoto)

Dresden/Chemnitz. Die Soko Rex des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) hat am Mittwoch die Wohnung eines unter dem Verdacht der Volksverhetzung stehenden Mannes im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz durchsucht.

Der 43-Jährige wird der Reichsbürgerszene zugeordnet und ist der Polizei bereits wegen Nötigung und Beleidigung bekannt, wie das LKA in Dresden am Donnerstag mitteilte. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Die Beamten stellten Rechentechnik, Mobiltelefone, Speichermedien und Datenträger sicher.

Der Deutsche soll vom 1. August bis zum 9. September 2021 unter Nutzung des Telegram-Profils "NWOHunter_An_die_Nachwelt" mindestens fünf öffentliche Postings verfasst haben, in denen er zum Hass gegen in Deutschland lebende Juden aufstachelte, "diese böswillig verächtlich machte" und zu Gewaltaktionen aufforderte.

Das Profil sei bundesweit bekannt, Inhalte würden durch andere Nutzer in verschiedenen Telegram-Gruppen geteilt. Der Mann ist auf freiem Fuß. (dpa)

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