merken
Politik

China sagt USA und Russland ab

Die USA und Russland sprechen bald wieder über eine atomare Abrüstungsvereinbarung. Peking hat einem solchen Treffen aber kein Interesse.

Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump am Juni 2019 in Osaka
Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump am Juni 2019 in Osaka © Susan Walsh/AP/dpa

Peking. China hat einer Teilnahme an den Abrüstungsgesprächen der USA und Russlands eine Absage erteilt. Wie die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Hua Chunying, nach Angaben der Staatsmedien vom Mittwoch sagte, habe China schon wiederholt gesagt, "dass es nicht die Absicht hat, an sogenannten dreiseitigen Rüstungskontrollgesprächen mit den USA und Russland teilzunehmen".

Das Weiße Haus versuche, China in die Verlängerung des New-Start-Vertrages zur Begrenzung strategischer Atomwaffen zu ziehen, sagte die Sprecherin. Die USA hätten sich schon aus mehreren anderen Rüstungskontrollabkommen zurückgezogen und wollten mit dem Hinweis auf China nur von ihren eigenen Verpflichtungen ablenken.

ELBEPARK Dresden
Rundum versorgt im ELBEPARK Dresden
Rundum versorgt im ELBEPARK Dresden

Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken und Tierfachgeschäfte haben für Sie weiterhin geöffnet. Hier stehen Ihnen 5.000 Parkplätze zur Verfügung.

Weiterführende Artikel

USA haben Atomwaffen modernisiert

USA haben Atomwaffen modernisiert

In einer geheimen Operation haben die USA ihre in Deutschland stationierten Atomwaffen modernisiert.

Trump: Geld für Atomwaffen statt Bildung

Trump: Geld für Atomwaffen statt Bildung

US-Präsident legt den Etatentwurf für das kommende Finanzjahr vor - und sendet damit klare Botschaften an seine Gegner.

Russland und die USA wollen am 22. Juni bei Gesprächen auf Ebene der Außenministerien in Wien über eine mögliche neue atomare Abrüstungsvereinbarung sprechen. China wurde auch eingeladen, obwohl es nicht Teil des New-Start-Vertrages ist, der am 5. Februar 2021 ausläuft. Er sieht vor, die Nukleararsenale Russlands und der USA auf je 800 Trägersysteme und 1.550 einsatzbereite Atomsprengköpfe zu verringern. (dpa)

Mehr zum Thema Politik