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Clubchef gegen generelles Tempolimit

Ilko Keßler aus Seeligstadt ist Vorsitzender eines Autoclubs. Starre Geschwindigkeitsregelungen findet er falsch - und weiß eine Alternative.  

130 km/h oder mehr oder weniger? Welches Tempo auf Autobahnen in Deutschland erlaubt sein soll, sorgen immer wieder für Diskussionen.
130 km/h oder mehr oder weniger? Welches Tempo auf Autobahnen in Deutschland erlaubt sein soll, sorgen immer wieder für Diskussionen. © dpa/Marius Becker

Bischofswerda. Der Seeligstädter Ilko Keßler, Vorsitzender des Autoclubs Europa (ACE) in den ostdeutschen Bundesländern, spricht sich gegen ein generelles Tempolimit auf den bundesdeutschen Autobahnen aus. Ein Tempolimit löse keine Probleme, schaffe dafür aber neue, schreibt Ilko Keßler in einer Erklärung. Schon Tempo 120 als starre Regelung könne in bestimmten Situationen wie Wetter, Unfall oder Stau zu schnell sein.

Der Auto Club Europa fordere deshalb dynamische Geschwindigkeitsregelanlagen. „Es ist Autofahrern schwer zu vermitteln, dass sie bei freier Strecke nur langsam vor sich hin zuckeln sollen. Die Umsetzung kann in Zeiten der Digitalisierung kein Hexenwerk mehr sein. Bereits vorhandene Anlagen zeigen gute Erfolge in der Verkehrsführung“, erklärt Keßler.

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Das Problem von Emissionen in Ballungszentren wie Stuttgart sei nicht das fehlende Tempolimit, heißt es weiter. Ursache sei stattdessen der Dauerstau auf der Autobahn 8. Der größte Luftverschmutzer sei der Güterverkehr auf den Straßen. (SZ)