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Sachsen

Sachsen von oben - so still wie nie

Die Plätze leer, die Zentren verwaist - dafür tolles Wetter. Zeit für einen Drohnenflug. Jetzt neu in unserer Mediathek.

Einsames Sachsen: der Dresdner Theaterplatz, die Elisabethstraße in Görlitz, der Markt in Meißen und die Prager Straße in Dresden (von oben links nach unten rechts).
Einsames Sachsen: der Dresdner Theaterplatz, die Elisabethstraße in Görlitz, der Markt in Meißen und die Prager Straße in Dresden (von oben links nach unten rechts). © DDV Media/Video Unit

Es sind traurige Bilder, die uns in den Kopf kommen, wann immer wir in diesen Tagen überhaupt noch das Haus verlassen. Dabei sollten uns die leeren Straßen optimistisch stimmen: die Ausgangsbeschränkungen scheinen ihren Zweck zu erfüllen. Das zeigt sich bei einem Drohnenflug über die Städte Dresden, Meißen, Görlitz und Bautzen: Hoch frequentierte Plätze sind auf einmal wie ausgestorben. 

Die Luftaufnahmen sind authentische Momentaufnahmen. Deshalb fährt auch mal der ein oder andere Fahrradfahrer durchs Bild und im Park spielen ein paar Leute Fußball. Mehr ist auch nicht los. So konnten sich die Filmer zumindest die zusätzliche Sondergenehmigung sparen, die man sonst bei Flügen über Menschenansammlungen braucht.

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Die Videos in voller Länge sehen Sie in unserer neuen Mediathek (Videos frei für registrierte Nutzer)

In Meißen hat sich Drohnenpilot André Braun fast ein bisschen einsam gefühlt. Dabei wäre jetzt eigentlich der Zeitpunkt, wo auf der Albrechtsburg Hochbetrieb herrschen sollte. Auch die leeren Elbwiesen geben ein ungewohntes Bild ab. Das Gleiche in der Altstadt: Außer einer Schlange vor einem Geldautomaten ist es menschenleer. 

„Diese absolute Stille hat eine faszinierende Atmosphäre abgegeben“, erzählt Braun. Sein Kollege Gunnar Baumann, der mit der Drohne in Dresden unterwegs war, sagt: „Ob Wiener Platz oder Prager Straße: Diese Orte gehören zum normalen Leben, das gibt es trotzdem noch ein bisschen.“

Menschenleer waren nur die touristischen Orte. Ob Theaterplatz oder Neumarkt: Sogar zur Mittagszeit saßen dort nur ein, zwei Leute herum. „Überhaupt nicht vergleichbar mit dem, was sonst los ist“, sagt Baumann. So konnte er am Fürstenzug eine außergewöhnliche Kameraeinstellung ausprobieren, die sonst gar nicht möglich wäre. „Da ist eigentlich immer jemand. Sei es der Verkäufer mit den russischen Plaketten oder Touristen, die selbst fotografieren. Das ist ein Motiv, dass man zumindest tagsüber nie wieder bekommt.“

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Tatsächlich ist es stark von der Uhrzeit abhängig, wie viele Menschen draußen unterwegs sind. Aber es fällt doch auf, dass die Sachsen die Ausgangsbeschränkung von Tag zu Tag ernster nehmen. Für Baumann, der seine Drohne öfter über Dresden fliegen lässt, ist dieser Zustand einzigartig: „Ein trauriger, teils gruseliger Anblick. Aber zum Glück sind die Menschen ja nicht weg. Die sind einfach nur zu Hause.“

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