merken

Leben und Stil

Auf Stornoregeln bei Ferienhaus achten

Gute Nachrichten für Urlauber: Sie dürfen wieder Pläne schmieden für Reisen in Deutschland. Wer jetzt bucht, sollte aber genau hinschauen.

Bei Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Hotels lohnt stets ein Blick auf die Stornierungsregeln in die AGB des Anbieters.
Bei Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Hotels lohnt stets ein Blick auf die Stornierungsregeln in die AGB des Anbieters. © dpa-Zentralbild

Düsseldorf. Urlauber dürfen sich freuen: Sie können sich auf Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Gastgewerbe in Deutschland einstellen. Zeit also, sich nach einer Unterkunft umzuschauen. "Wenn man jetzt buchen möchte, sollte man genau darauf achten, bis wann eine Reise stornierbar ist", rät Iwona Husemann, Rechtsreferentin bei der Verbraucherzentrale NRW.

Unterschiedliche Bedingungen

Bei Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Hotels lohnt stets ein Blick auf die Stornierungsregeln in die AGB des Anbieters. "Manche haben die plakativ in den Buchungsbedingungen", erklärt Husemann. Viele Unterkünfte seien nur bis 30 Tage vor Anreise kostenlos stornierbar. Bei einzelnen Anbietern lassen sich Aufenthalte noch bis 24 Stunden vor Abreise kostenlos stornieren. "Das kostet dann einen Aufpreis." Aber so bleiben Urlauber flexibel, falls Reisepläne sich ändern.

Anzeige
Studium für Pflegeprofis
Studium für Pflegeprofis

Studium & Praxis vereinen? Bis zum 1. Oktober an der ehs Dresden für die innovativen pflegerischen Bachelor- & Masterstudiengänge bewerben!

"Gerade bei kleinen, privaten Anbietern ist es auch denkbar, dass man eine individuelle Lösung aushandeln kann", sagt die Juristin - zum Beispiel eine kostenfreie Absage des Aufenthalt bis eine Woche vor Anreise. Bei größeren Anbietern sei das aber eher nicht möglich.

Behörden könnten Übernachtungen erneut verbieten

Und was, wenn die Behörden touristische Aufenthalte in der Ferienregion doch wieder verbieten, falls die Infektionszahlen dort wieder in die Höhe schnellen? Dann muss das Hotel oder der Vermieter die Buchungen in der Regel ohnehin stornieren. "Im besten Fall sollte es dann so sein, dass man sein Geld zurückbekommt", sagt Husemann. Alternativ könne man den Aufenthalt auch verschieben.

Weiterführende Artikel

Urlaubsreisen wohl ab Mitte Juni möglich

Urlaubsreisen wohl ab Mitte Juni möglich

Die Grenzen nach Österreich, Frankreich und wohl auch Dänemark sollen wieder öffnen - vorausgesetzt, die Infektionszahlen bleiben niedrig.

Urlaub 2020: Vorbereitung auf Ansturm

Urlaub 2020: Vorbereitung auf Ansturm

Zumindest in Deutschland soll es bald wieder mit dem Reisen losgehen. Es zeichnet sich allerdings ein Vergnügen mit Einschränkungen ab.

„Ich würde Mallorca noch nicht abschreiben“

„Ich würde Mallorca noch nicht abschreiben“

Nicht nur in Deutschland, auch in vielen EU-Ländern könnten Sommerferien möglich sein, sagt der Tourismusbeauftragte Thomas Bareiß.

Urlaub am Meer bald wieder möglich

Urlaub am Meer bald wieder möglich

Wochenlang schottete sich Mecklenburg-Vorpommern zum Schutz vor der Corona-Pandemie ab. Nun öffnet sich das Urlaubsland wieder.

Rügen statt Malle? Was zu beachten ist

Rügen statt Malle? Was zu beachten ist

Wann können wir wieder reisen und wohin, fragen sich viele. Die Vorbereitungen der Branche laufen jedenfalls.

Übrigens: Eine Reiserücktrittsversicherung zahlt nicht für Stornogebühren, wenn sich ein Reisender allein aus Furcht vor Corona gegen den Urlaub entscheidet. Viele Versicherer schließen Pandemien-Folgen ohnehin als Versicherungsgrund aus. Hier lohnt ein genauer Blick in die AGB der Versicherung. (dpa)

Mehr zum Thema Leben und Stil